Donnerstag, 7. November 2013

Tschüss Alltag, willkommen Urlaub!

Westeuropa vom 28.09. – 13.10.2013


Warnemünde/Deutschland:
Nach mittlerweile schon wieder viel zu langen zwei Jahren ging es nun für meine Eltern und mich endlich wieder auf eine AIDA für vierzehn Tage Kreuzfahrt. Morgens fuhren wir mit dem „Fernbus“ von Berlin nach Warnemünde, wo die AIDAmar abends als letztes Kreuzfahrtschiff der Saison den Hafen verlassen hat. Zwischen dem Einchecken und dem Auslaufen spazierten Mama und ich noch ein wenig durch die Stadt, während Papa natürlich ein Fußballspiel besuchte. Um 18:00 hieß es dann Leinen los und den Fahrtwind genießen. Abends gab es beim Willkommenssekt und der Poolparty eine Lasershow sowie eine Aufführung des AIDA-Showensembles. Mama und ich tanzten noch bis in die Nacht, tranken einen Cocktail und haben geschaut, wie das Schiff um Mitternacht unter der Großen Belt-Brücke drunter durch fährt. Diese verbindet die dänischen Inseln Fünen mit dem Festland. Zwar war es zu dem Zeitpunkt dann doch ziemlich kalt und windig, aber um die längste Hängebrücke Europas zu sehen, hielten wir auch dies aus. Schließlich geht sollte ja nun bald in den Süden und das AIDA-Feeling war bereits vollständig vorhanden. Wir haben Urlaub!

1. Seetag:
Ich konnte seit langem endlich einmal wieder ausschlafen. Dafür musste ich anschließend alleine frühstücken. Mittags gab es eine Informationsveranstaltung und Kennlernrunde für alle Jugendlichen an Bord. Mit einigen davon ging ich dann auch gleich zum Mittagessen, bevor wir an einer Schiffsrally teilnahmen. Als diese zu Ende war, spielten wir eine Runde „Werwölfe“. Abendbrot habe ich mit Mama und Papa im Brauhaus gegessen und später den Sonnenuntergang vom Außendeck aus beobachtet, sowie das Segelschulschiff Gorch Fock vorbeifahren sehen. Abends fand noch ein Willkommenstreff für die Teens im Pier 3 als VIP-Lounge statt, bei dem jeder von uns ein Getränk erhalten hat und wir eine Art Speed-Dating durchgeführt haben. Dabei wurde übrigens auch verkündet, dass meine Gruppe bei der Schiffsrally vom Vormittag gewonnen hat und somit erhielten Frede, Lukas, Fabi und ich jeder einen Gutschein für das 4D-Kino. Im Anschluss daran gab es das erste Mal den Mitternachtssnack für diese Reise im California Grill. So verging der erste Tag auf dem Schiff sehr schnell und einige nette Leute hatte ich auch schon kennengelernt. Prägend für diesen Tag war auch die Diskussion darüber, ob man Schildkröten während des Winters in den Kühlschrank legen sollte… :P

2. Seetag:
Als ich aufwachte, hat das Schiff so extrem geschaukelt, dass ich erst einmal seekrank wurde. Irgendwann quälte ich mich dann aus dem Bett und ging zu den anderen Jugendlichen, die gerade Mister X spielten. Dabei laufen die Teens-Betreuer verkleidet durch Schiff und müssen von uns gefunden werden. Da ich keine so große Motivation hatte, über das Schiff zu rennen, schloss ich mich der Telefonzentrale an und wartete einfach nur aufs Mittagessen. Danach ging es mir dann auch schon wieder deutlich besser, sodass ich mit vollem Elan mit Frede, Karo und Felix  Arschloch spielen konnte, das tollste Kartenspiel, das auf dieser Welt existiert. =) Anschließend spielten wir von den Teens aus Bingo in der Pier 3 Bar, wo ich leider nur eine kleine Süßigkeit abstauben konnte. Danach haben wir Abendbrot gegessen und noch einmal Arschloch gespielt, diesmal allerdings mit Erik, wobei wir anfingen zu diskutieren, was LOL eigentlich bedeutet und zu dem Schluss kamen, dass mit YOLO „Youghurt Ohne Laktose Oooooder?“ gemeint ist. Situationskomik. Außerdem sahen wir Johannes zu, wie er sein erstes Interview als Betreuer an das AIDA-TV gab, bevor wir mit den anderen „Menschen-Mensch ärgere dich nicht“ spielten. Den Abend ließen wir mit einem Cocktail und Arschloch-Spielen ausklingen.

Dover/England:
Nach dem Frühstück an Bord waren meine Eltern und ich so ziemlich die einzigen Passagiere, die den Hafen durchliefen und nicht mit einem Bus einen Ausflug nach London machten. Da wir drei alle schon öfter in London waren, hatten wir ein Mietauto gebucht, mit dem wir die Gegend erkundeten. Somit durfte ich auch ohne Führerschein mal auf der rechten Seite vorne sitzen und Papa im verwirrenden Linksverkehr zur Seite stehen.
Unsere erste Station war der Leuchtturm „South Foreland Lighthouse“ auf den Kreidefelsen Dovers. Dahin zu finden dauerte allerdings erst einmal eine Weile, da Ausschilderungen zu diesem Wahrzeichen scheinbar überbewertet waren und auch nur die schmalsten Kiesstraßen dorthin führten. Als wir den Leuchtturm endlich erreicht hatten, mussten wir leider feststellen, dass der Eintritt an diesem Tag unterlassen war und so musste uns eine Besichtigung von außen mit einem Blick auf den Fährhafen genügen.
Als nächsten fuhren wir zum Dover Castle, welches bekannt wurde durch die Bedeutung der Burg für die Verteidigung des Landes. Da uns die Eintrittspreise jedoch enorm überteuert schienen, spazierten wir nur ein wenig um die Burg herum.
Anschließend ging es zum ca. 30 Minuten entfernten Städtchen Canterbury, das ich einen knappen Monat zuvor ja schon mit meinem Jahrgang besucht hatte. Allerdings hatte ich damals die bedeutende Kathedrale nur von außen besichtigt, also holte ich die Erkundung des Gebäudes von innen nun mit meinen Eltern nach. Die Kathedrale, welche durch den Mord an Thomas Becket zu einem wichtigen Pilgerort wurde, ist vor allem durch ihre Größe sehr imposant.


Nach dem Schlendern durch Canterbury fuhren wir ca. 40 Minuten umsonst zum Leeds Castle, welches durch seine Insellage auch als Wasserschloss bezeichnet wird. Dort hatten wir ein genauso unglaubliches Glück wie schon am Vormittag des Tages, sodass wir erstens nach den Öffnungszeiten ankamen und zweitens die Preise unermesslich hoch waren. Leider konnte man das Schloss nicht mal von außen entdecken. So machten wir dort nur eine kurze Kaffeepause und begaben uns danach wieder auf den Weg zurück nach Dover.
In der Hafenstadt schlenderten wir noch ein wenig durch die Straßen zum Rathaus, obwohl es in Dover direkt eigentlich nicht wirklich etwas Interessantes zu sehen gibt. Es existiert vorwiegend als Durchgangsstation zu England, vorwiegend für London, und als Verbindung Englands zu Frankreich und dem Europäischen Festland. 
Nach der Rückgabe unseres Mietwagens, gingen wir wieder auf das Schiff. Abends schauten Frede, Jan-Lukas und ich uns die AIDAmar eigene Show „Kauri“ an, welche aus Gesang, Tanz und Akrobatik bestand und ich als sehr mitreißend empfand. Anschließend nahmen Frede und ich an der 4D-Kino – Vorstellung für die Teens teil, für die wir am ersten Seetag schließlich einen Gutschein bekommen hatten und so sogar alle vier Filme hintereinander gratis sehen konnten.

Le Havre/Frankreich:
Von der französischen Hafenstadt bekamen wir nicht allzu viel zu sehen, da wir diesmal auch an einem Ausflug teilnahmen. Mit einer dreistündigen Busfahrt, die ich hauptsächlich mit Schlafen verbrachte, erreichten wir die Hauptstadt Paris. Dort hatten wir allerdings auch nur 3 Stunden Zeit um die Stadt zu erkunden, sodass meine Eltern und ich total durch die Stadt hetzen mussten.
Der Bus setzte uns am Louvre ab, von wo aus wir in Eile zur Notre Dame liefen. Anschließend fuhren wir mit der Metro auf die andere Seite der Stadt, was ehrlich gesagt ein sehr prägendes Erlebnis war. Stickig, stinkend, eng, bedrückend, lärmend und einfach nur ekelhaft kann man die zehnminütige Fahrt nur beschreiben. Ich war heilfroh wieder aussteigen zu können. Allerdings setzte sich dieser Eindruck im Rest von Paris fort. Selten habe ich in einer Stadt so viele aufdringliche Ausländer erlebt und selten fand ich es irgendwo so dreckig wie dort.
Zumindest bot sich uns nach der erschreckenden Bahnfahrt und einem anstrengenden Treppenlauf eine gute Aussicht über Paris von der Basilika Sacre-Coeur auf dem Montmartre (welcher mir durch das Lied „Spaziergang auf dem Montmartre“ bekannt war, das ich vor vielen vielen Jahren auf dem Akkordeon gelernt hatte).
Nach dem Besuch der Basilika, einem leckeren französischen Baguette und einen kurzen Blick auf das Moulin Rouge hatte ich jedoch leider noch eine Fahrt mit der Metro vor mir. Dabei hieß es ausnahmsweise das Ziel ist das Ziel, denn wir kamen beim weltberühmten Eifelturm an. Bei einem Spaziergang auf der Uferpromenade der Seine konnten wir diesen dann sehr gut sehen und fotografieren, ohne in den Massen der Touristen zu landen.
Von dort aus nahmen wir ein Taxi zurück zum Louvre, damit wir auch pünktlich wieder zur Abfahrt am Bus waren. Das einzige, was wir aus Zeitgründen nicht geschafft hatten, war der Triumphbogen. Die Rückfahrt zog sich sehr lange, weil wir schon Ewigkeiten brauchten um aus dem Stadtzentrum hinausfahren zu können.
Insgesamt hatte ich Paris von vor acht Jahren viel schöner in Erinnerung und nicht so verwegen, unhygienisch und teilweise auch beängstigend. Der Zeitfaktor könnte allerdings auch etwas zu meiner Enttäuschung beigetragen haben.
Wieder an Bord der AIDA freute ich mich total über das Desinfektionsmittel und meine Dusche, bevor ich ein richtig schönes großes Abendbrot gegessen habe.
Abends spielten wir Teens im Raum des Kids Clubs Wii Sing, bevor Frede und ich noch in die Disco gingen, in der das Motto des Abends 70er Jahre lautete und wir erst einmal die restlichen Gäste zum Tanzen animieren mussten. Später war natürlich auch noch Mitternachtssnack angesagt.


3. Seetag:
Nach dem anstrengenden und langen Ausflug nach Paris hatten wir uns einen weiteren Seetag verdient. An diesem schaukelte das Schiff wieder einmal ungemein, doch diesmal machte es mir überhaupt nichts aus. So konnte ich den Tag genießen, was schon mit dem Ausschlafen begann. Anschließend schauten meine Eltern und ich in der Galerie an Bord Bilder vom Künstler James Rizzi an und knüpften so die ersten Kontakte mit der Galeristin.
Später organisierte die Teens Crew das Spiels „Wer sucht, der findet“ für uns, an dem ich mit Frede, Hanna, Fabi, Niklas und jemandem, den ich dabei zum ersten und auch letzten Mal auf dieser Reise gesehen habe, als Gruppe teilnahm. Dabei mussten wir bestimmte Sachen an Bord der AIDA suchen und diese alle ins Hype bringen. Die meisten Items konnten wir in unseren Kabinen finden. Manche Dinge hätten wir bei anderen Passagieren erfragen müssen, da wir diese nicht auffinden konnten, wozu uns dann allerdings die Zeit blieb. Am Abend wurde verkündet, dass unsere Gruppe um einen Punkt den ersten Platz verpasst hatte. Zu suchen waren beispielsweise eine grüne Badehose, eine Micky Mouse Zeitschrift, eine AIDAheute von gestern, ein Kussmund-Abdruck, ein Ausflugsticket von gestern und usw. Jedenfalls war es ziemlich chaotisch mit den ganzen Sachen ständig durch Schiff zu rennen, um die zu besorgen und anschließend auch wieder zurückzubringen. Dabei habe ich allerdings festgestellt, dass ein Mädchen mit an Bord ist, mit der ich auch schon vor zwei Jahren eine AIDA-Reise gemacht hatte. Allerdings hatten wir damals nicht wirklich etwas miteinander zu tun und so war es auch diese Fahrt wieder.
Anschließend spielten wir Body Talk, wobei die Mädels einfach mal haushoch gewannen. Zwischendurch stand natürlich immer mal Essen und Arschloch spielen an, bis abends dann die Teens-Disco stattfand, weil der Großteil der Jugendlichen normaler Weise noch nicht in die Disco darf. Abgesehen davon, dass die Mädchen die einzigen waren, die getanzt haben, war es eigentlich ganz cool. Unter anderem hatte ich das erste Mal Gelegenheit dazu, den el tiburón – AIDA Clubtanzt mitzutanzen, den mir Frede neulich beigebracht hatte. Die Jungs hatten sehr viel Spaß daran, Zettelchen an die Mädels zu schreiben. Jeder hatte nämlich eine Nummer an die Klamotten geklebt bekommen und so wurden später alle Zahlen aufgerufen, an die eine Nachricht abgegeben worden war. Die meisten Nachrichten erhielt allerdings der Barkeeper, da jeder auf einen gratis Cocktail aus war. Frede und ich blieben noch ein Weilchen länger in der Anytime Disco, da wir es ja durften, und gingen anschließend noch zum Mitternachtssnack.

A Coruña/Spanien:
Da wir 2011 schon einmal A Coruña besucht hatten, nahmen sich meine Eltern und Ich wieder ein Mietauto, um in die Pilgerstadt Santiago de Compostela zu fahren. Unzählige Pilger erreichen Santiago als Ziel des Jakobsweges und besuchen die beeindruckende Kathedrale, in welcher sich das Grab des Apostels Jakob befindet. Innerhalb der Kathedrale ebenfalls die Statue, die es von hinten zu Umarmen gilt und womit der Pilgerweg erst endgültig geschafft ist. Auch wenn wir nur für einen Tag „gepilgert“ sind (und das mit dem Auto) erfüllten wir dieses Ritual. Durch die Eindrücke vor Ort finde ich die Idee sich für einige Wochen zu Fuß auf den Weg zu machen und einmal durch Spanien zu pilgern sehr interessant.
In der Tourist-Info trafen wir sogar auf eine Deutsche Angestellte, die uns half, den Weg zu zwei Pilgerstatuen zu finden. Diese befanden sich ganz in der Nähe auf dem Monte do Gozo, auf welchem wir schon auf dem Hinweg nach Santiago ein Denkmal besucht hatten. Von den beiden überdimensionalen Stauen aus, hatte man einen schönen Blick auf die Stadt.
Anschließend fuhren wir wieder zurück in die Hafenstadt A Coruña, um den Torre de Hercules, den ältesten immer noch in Betrieb stehende Leuchtturm der Welt und zugleich das Wahrzeichen der Stadt.
Von A Coruña mussten wir um einiges später ablegen als geplant, da ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. So genau, weiß niemand, was passiert war. Sicher ist nur, dass seine Frau und er das Schiff verlassen und damit die Reise beenden mussten. Dennoch war das etwas verspätete Auslaufen aus dem Hafen sehr schön, da A Coruña eine sehr schöne Hafenlandschaft besitzt und wir dem Schiff „Marina“ hinterher gefahren sind.
Auch das Abendessen war an diesem Tag ein Highlight, da ich irgendwie auf gar nichts Appetit hatte, was mich schon sehr verwunderte. Dafür entscheid ich mich für einen „etwas“ größeren Nachtisch. Genau genommen  ist das Wort „entschied“ nicht  ganz richtig. Ich fragte einen Kellner, der hinter der Theke Obst schnitt, ob er eine Kiwi und einen Apfel für mich hätte, da keine auslagen, und dann fing er an zu schnippeln was das Zeug hielt. Ich schaute ungefähr zehn Minuten zu, wie nicht nur Apfel und Kiwi, sondern auch Melone, Nektarine, Mango und ein Haufen weiterer exotischer Früchte aus den Regalen vor und hinter dem Kellner, über und unter der Theke und weiß ich nicht, woher noch alles, in dünnsten Scheiben auf meinem Teller landeten. Am Ende konnte ich nichts mehr vom Teller erblicken, da das Obst sogar nach oben gestapelt werden musste, dass es überhaupt noch darauf passte. Ich nahm also völlig perplex den nun überfüllten Obstteller entgegen und kam auf dem Weg zu meinem Tisch an einem schicksalhaften Schokobrunnen vorbei. Auf meine Bitte nach ETWAS Schokolade auf meine Früchte, musste ich den Kellner daneben nach der dritten Kelle Flüssigschokolade stoppen, weil man nun schon nicht nur den Teller, sondern auch kein bisschen vom Obst mehr erblicken konnte. Die Gesichter meiner Tischnachbarn waren demzufolge auch recht amüsant, als ich mit meinem Nachtisch eine viertel Stunde später wieder ankam. Und es hat so hammer-mäßig geschmeckt!! :D
Nach dem Essen schaute ich mir mit meinen Eltern die grandiose ABBA-Show des Showensembles an und verbrachte anschließend noch ein wenig Zeit mit Hanna und Frede auf der Kabine, bevor wir zum Mitternachtssnack gingen.

4. Seetag:
Ausnahmsweise wachte ich auf, ohne, dass das Schiff während der Fahrt extrem schaukelte. Auf dem Programm der Teens stand vormittags „Eiertausch“. Das hieß, dass wir in Gruppen über das Schiff liefen und einen ziemlich wertlosen Gegenstand so lange eintauschen sollten, bis ein relativ hochwertiger daraus entstand. Frede, Hanna und ich waren anfangs etwas verwirrt und unsicher, die Leute anzusprechen, ob sie bereit wären, etwas mit uns zu tauschen. Jedoch waren ziemlich viele Gäste von der Idee begeistert, halfen uns gerne und freuten sich selbst über die neu ertauschten Dinge, die sie dann von uns als Gegenleistung erhielten. Wir starteten mit einem AIDA-Kugelschreiber und besaßen auf dem Weg zu unserem Endgegenstand einen anderen Kuli, Nähzeug, einen Apfel, einen Textmarker, eine Blume, eine Frauenzeitschrift, ein Schlüsselband, einen Minitaschenrechner, Handcreme, ein Brillenetui, eine Sonnenbrille und eine weitere Sonnenbrille, bevor wir einen Cocktailgutschein ergattern konnten. Nach dem Spiel gab es einige Diskussionen um den Sieger, wobei wir drei einfach unseren Gutschein als persönlichen Preis später einlösten. Aber davor haben wir mit den anderen Jugendlichen Mittag gegessen und, wie so oft, Arschloch gespielt.
Am Nachmittag war Quiztime angesagt, wobei Hanna für mich die Süßigkeiten mitgewann, bevor wir Werwölfe spielten. Das Spiel kann allerdings sehr anstrengend sein, wenn kleine nervende Teens mitspielen, die die Regeln nicht einmal verstehen. Nach dem Abendbrot gab es eine weitere Runde Arschloch und anschließend guckten wir den Film „Kindsköpfe“ auf der großen Leinwand im Kids Club, bei dem Felix und ich total abgefeiert haben, während Tobias uns ohne Verständnis beobachtete. Fredes Aufgabe während des Films war es, Sophie und mir die Haare zu flechten. So verging auch der vorletzte Seetag ziemlich schnell.


Lissabon/Portugal:
Nach dem gewohnten leckeren Frühstück erkundeten wir die schmalen Gassen der portugiesischen Hauptstadt zu Fuß und mit der Straßenbahn „Eléctrico 28“. Diese fuhr allerdings an diesem Tag aufgrund eines Marathons eine kürzere und eingeschränktere Strecke als normaler Weise. Wegen der Läufer fand auf dem Rossio oder auch Praça de Dom Pedro IV genannten Platz ein Fest statt. Dies ist einer der größten Plätze der Stadt und bietet einige niedliche Cafés, in welchen wir ein Plätzchen gefunden hatten und meine Eltern sich einmal mehr von den berühmten Blätterteigtörtchen Pasteís de Nata hinreißen ließen. Anschließend fuhren wir mit dem Elevador de Santa Justa zur Oberstadt, von der wir einen tollen Ausblick erhalten haben. Jedoch mussten wir ziemlich lange anstehen, um in den Lift zu gelangen und die 45 Meter in die Höhe fahren zu können. Dieser Aufzug wurde übrigens von einem Schüler des Gustav Eifel erbaut, sodass er einige Ähnlichkeiten zu dem Pariser Wahrzeichen besitzt. Den Weg zurück in die Unterstadt sind wir dann gelaufen und von da aus gelangten wir über die Shoppingstraße von Lissabon Rua Augusta durch einen eindrucksvollen Triumphbogen zum Praça do Comércio. Paläste umrahmen den Platz, in dessen Mitte eine Reiterstatue triumphiert. Unter den Bögen der Gebäude schlenderten wir an einigen Marktständen entlang. Auf der anderen Seite wird der Platz durch den Fluss Tejo begrenzt, den wir am Morgen mit dem Schiff entlanggefahren und in den Hafen eingelaufen sind. Von dort aus liefen wir auch wieder einen Teil der Marathonstrecke zurück zum Schiff.


An Bord war es erst einmal wieder Zeit für ein paar Runden Arschloch, bis wir aus dem Hafen von Lissabon ausgelaufen und dabei auch unter der Brücke Ponte de 25 Abril hindurch gefahren sind. Danach aß ich einmal mit den Teens Abendbrot, dann spielten wir wieder Arschloch, dann aß ich mit Mama und Papa noch einmal Abendbrot, dann spielten wir Black Stories und abends haben wir dann versucht unsere drei Betreuer bei „Schlag die Teens-Crew“ zu besiegen, was uns leider missglückt ist. Darauf entschieden sich Frede, Hanna und ich erst einmal einen Cocktail zu trinken und Hanna brachte uns das Kartenspiel Fingerkloppe bei, bevor wir wieder zum Mitternachtssnack gingen.


Cádiz/Spanien:
An diesem Tag hatte Papa Geburtstag und daher unternahm ich die meiste Zeit auch mit meinen Eltern. Nachdem wir von Land gegangen waren, fuhren wir mit dem Zug ca. 40min nach Jerez de la Frontera. Diese Stadt ist bekannt für ihre Weinkeller und so besuchten wir die „Bodegas Sandemann“ und machten dort eine kleine Führung plus Verkostung mit. Anschließend besuchten wir den Alcázar von Jerez mit der Mezquita/Moschee, sowie einem schönen Innenhof und dem arabischer Garten. Nach einem kurzen Besuch der Kathedrale, schlenderten wir noch ein wenig durch die ruhige Stadt zurück zum Bahnhof und aßen unterwegs noch eine leckere Tortilla. In Cádiz konnten wir noch kurz einen Festumzug aufgrund des Feiertages für die Jungfrau von Rosaire beobachten, als wir wieder mit dem Zug dort ankamen. Am Hafen konnte ich einen ganz nach dem Prinzip des Eiertausches mein uncooles Basecap, das ich in Lissabon geschenkt bekommen habe und wegen der extremen Hitze in Spanien auch wirklich aufsetzen musste, gegen eine coolere Cap von Disney umtauschen. Auf AIDA lernt man etwas! =D Abendbrot haben meine Eltern und ich zusammen im California Grill gegessen, bevor ich zum in den Kids Club gegangen bin, wo die anderen Jugendlichen Wii gespielt haben. Insgesamt habe ich eine halbe Stunde damit verbringen müssen, Frede und Hanna zu suchen, was allerdings ohne Erfolg blieb. Also ging ich zurück in den Kids Club, wo Felix, Karo, Sarah, Tobias, JL und ich auf dem Außenbereich Arschloch gespielt haben. Dies führten wir später in der Chiller-Ecke unter der Treppe auf Deck 5 fort und später blieben nur noch drei Personen von uns in der Lounge übrig. Da Felix allerdings nicht einsehen konnte zu verlieren, stand er plötzlich mega sauer auf und ließ Karo und mich alleine an unserem Stammtisch total verwirrt sitzen. Da wir so überhaupt nicht wussten, wie wir reagieren sollten, machten wir beide uns auf den Weg zur Poolparty und feierten ein wenig mit Frede, Hanna, Erik, dem anderen Erik und Sebastian. Abends war wie immer Mitternachtssnack angesagt.

Tanger/Marokko:
Eigentlich hatte ich mich total auf die afrikanische Stadt gefreut, weil ich dachte, es wäre mal etwas andere. Leider musste ich einsehen, dass es mir irgendwie viel zu anders war und, dass ich in dieser Hinsicht irgendwie nicht ausreichend tolerant bin. So bestand mein Landausflug eigentlich nur daraus, dass ich mich konzentriert habe, dass keine Fliegen in Mund oder Nase fliegen…  Die Gassen waren sehr, sehr, sehr eng, es hat überall gestunken, überall labern einen die Leute voll und man fühlt sich allgemein ein bisschen unsicher. So liefen wir durch die Medina mit dem Großen Souk, kamen an einer Residenzund besuchten die Kasbah, von wo man einen schönen Blick auf die AIDA im Hafen hatte. Interessant waren allerdings die vielen Händler und Handwerker. Dennoch beängstigte mich die Stadt ein wenig, da ich mir etwas völlig anderes darunter vorgestellt hatte. Jetzt weiß ich immerhin, dass ich nicht noch einmal nach Tanger reisen muss.
Dafür genoss ich den Nachmittag an Bord umso mehr. Im Hype schaute ich zu, wie einige wieder Wii spielten und danach fand endlich der Cocktail-Workshop statt. Dabei sprachen Felix und ich sogar wieder miteinander und lernten die Bar einmal von der anderen Seite kennen. Wir bekamen alles erklärt, einen Begrüßungsdrink gemixt und durften selbst auch mischen und shaken, sodass wir anschließend neue Lieblingscocktails auf AIDA hatten. Danach ging ich mit ein paar Leuten Abendbrot essen, Arschloch spielen, noch einmal Abendbrot essen und noch einmal Arschloch spielen.
Abends gingen Frede, Felix, Tobias, Johannes, ich und noch ein paar andere Leute ins 3D – Kino und schauten uns „Jack and the Giants“ an, wozu ich am Nachmittag einen Gutschein von Erik geschenkt bekommen hatte, da er den Film, den ich wirklich gut fand, schon kannte. Die Zeit zwischen Kino und Mitternachtssnack verbrachten Tobias, Frede und ich quatschend auf einer der Kuschelmuscheln um das Theatrium.


5. Seetag:
Mein Vormittag bestand aus Ausschlafen und Mittagessen. Sonst haben wir viel Arschloch und Werwölfe gespielt und viel gegessen. Bordalltag könnte man es auch bezeichnen. =) Nachmittags besuchte ich mit ein paar Mädels die Schmuckwerkstatt. Nachmittags wurde dann die Kids- und Teens-Show im Theatrium aufgeführt, bei der Karo und Sarah mitspielten und weshalb Frede, Tobias, Felix und ich uns diese anschauten. Abends spielten wir „Dreamteam“, in dem alle Jugendlichen zusammen Aufgaben von den Betreuern erledigen mussten, wie beispielsweise: alle schweigen für 2 Minuten, alle Hüpfen für 10 Minuten, einen 2m hohen Turm aus Holzblöcken bauen, ein mega schwieriges Puzzel puzzeln (woran wir ewig saßen), den Geburtstag von Johannes herausbekommen, eine Person so verkleiden, dass sie nicht mehr identifizierbar ist usw. Leider hatten wir nur 66 Minuten für über 30 Aufgaben Zeit und scheiterten letztendlich daran, ein vierstöckiges Kartenhaus zu bauen. Aufgrund der tragischen Niederlage verbrachten wir den Rest des Abends an der Bar und beim Mitternachtssnack.

Barcelona/Spanien:
Da wir schätzungsweise zum zehnten Mal nun in Barcelona angelegt haben, gingen meine Eltern und ich etwas planlos von Bord, um nur ein wenig durch die Stadt zu schlendern. Zuerst fuhren wir mit dem Taxi zum Plaça d'Espanya und fuhren auf die Aussichtsplattform der alten Stierkampfarena, die nun zu einem Einkaufszentrum umgebaut wurde., von der man einen tollen Blick auf die Stadt bekommt. Wir besichtigten auch die Skulptur „Dona i Ocell“ im Parc Joan Miró hinter der Arena. Von dort aus liefen wir zum Plaça Catalunya, welcher auch das Zentrum der Stadt darstellt, und, wo ich schon als kleines Kind die Tauben verscheucht habe. Unsere nächste Station bildete der Mercat de la Boqueria, ein großer, typisch spanischer Markt, in dem man wirklich alle Lebensmittel bekommt, die man sich vorstellen kann. Weiter liefen wir die berühmte, 1259m lange Promenade La Rambla entlang, bis wir den Hafen erreichten. Dort konnten wir die Columbus-Statue bewundern und die Seilbahn sehen, die den Berg Montjuic mit dem Hafen verbinden. Zudem erkundeten wir das Einkaufszentrum „maremagnum“ ein wenig, bevor wir den gesamten Weg bis zum Schiff zurückliefen. Dabei bekamen wir einen guten Blick auf alle vier Schiffe, die an diesem Tag im Hafen von Barcelona lagen: Mein Schiff 1, Serenade of the Seas, Rotterdam und AIDAmar.
Als wir nun das letzte Mal wieder auf das Schiff aufstiegen, musste ich erst einmal die Zeit mit Packen verbringen, bevor ich mit den Teens Abendbrot essen ging. Danach beschäftigten wir uns natürlich mal wieder damit, Arschloch zu spielen, während wir das letzte Mal für diese Reise aus einem Hafen ausliefen und die wundervolle Auslaufmusik hörten. Abends fand dann der Abschiedstreff für uns Teens statt, bei dem wir in Kostümen zum Motto Geschlechtertausch auftauchen mussten, da dies unser Wetteinsatz bei „Schlag die Teens-Crew“ gewesen war, wobei wir ja verloren hatten. Obwohl sich nicht wirklich jeder daran gehalten hat, sahen die Jungs u.a. sogar im Kleid und die Mädels alle mit Hemd total genial aus. Bei einem gratis Drink tauschten alle ihre Adressen aus und danach fand auch schon die große Farewell – Poolparty mit Lasershow und Aufführung vom AIDAmar-Showensemble statt. Zur Party haben wir sogar teilweise die Jungs zum Tanzen überreden können, wofür wir auch echt die beiden Wochen der Reise gebraucht haben. Es war so mega lustig, all die Clubtänze mitzutanzen und noch einmal mit den neuen Freunden von Bord zu feiern. Logischer Weise machten wir auch noch einen letzten Mitternachtssnack, bei dem wir uns von den meisten Leuten leider schon verabschieden mussten. Mit ein paar spielten wir allerdings noch ein paar Runden Karten, bis nur noch Felix und ich übrigblieben. Nachdem ich auch ihn auf seine Kabine gebracht hatte, drehte ich eine Runde alleine über das ganze Schiff, das mittlerweile total leer war, da die meisten Passagiere schon auf ihren Kabinen waren. Anschließend ging ich auch schlafen.

Palma de Mallorca/Spanien:
Beim Frühstück traf ich noch ein paar Leute, von denen ich mich noch einmal verabschiedete. An unserem Tisch saß ein eingebildetes Ehepaar, das die nächste Reise mit der AIDA fährt, was mich total aufregte. Also war ich froh, als ich aufgegessen hatte und zu Hanna, Lasse, Felix und Tobias in die Lounge ging, um ein paar Abschiedsrunden Arschloch zu spielen. Danach mussten wir leider von Bord, was mich echt traurig machte, weil die Reise richtig cool war und ich richtig tolle Leute kennengelernt hatte. Auf AIDAsehen!
Mit meinen Eltern schlenderte ich eine Weile durch Palma durch die Gassen und entlang der Kathedrale und machte rast in Mallorcas berühmtester und ältester Schokoladenstube zu einer heißen Schokolade. Dann fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen, wo wir unser Mietauto für die nächsten beiden Tage abholten und noch einmal zum Hafen fuhren, um die Koffer abzuholen. Neben uns lagen im Übrigen die Schiffe Mein Schiff 1 und Empress an.
Von Palma aus durchquerten wir dann einmal die gesamte Insel zur anderen Seite und kamen im Touristenstädtchen Port d´Alcudia. Abends erkundeten wir nur noch ein wenig die Promenade und spazierten am Strand entlang.  Wir übernachteten das Wochenende in einem Hotel.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zum Cap de Formentor, dem östlichen Ende der Halbinsel Formentor, auf der ein Leuchtturm steht. Während der Fahrt kommt man an einer wunderschönen Küstenlandschaft vorbei. Die Serpentinen sind zwar teilweise etwas eng, aber auf jeden Fall die atemberaubende Aussicht wert. Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zum Ort Pollenca, in welchem wir schön Mittag aßen, durch die Straßen gingen und die Pfarrkirche Nostra Senyora dels Angels besuchten. Diese hat mich mehr beeindruckt als alle anderen Kathedralen, die ich auf dieser Reise besichtigt habe, aufgrund der Musik und der besonderen Wandgemälde. Danach ging es nach Lloseta, wo Papa ein relativ unbedeutendes Fußballspiel besuchte, während Mama und ich durch das ausgestorbene Dorf trotteten und zur zweiten Halbzeit zum Spiel dazugestoßen sind, da es im Ort wirklich rein gar nichts zu sehen gab.

Am Sonntag sollte es dann wieder mit dem Flieger nach Berlin zurück in die Heimat gehen. Also fuhren wir wieder nach Palma zum Flughafen, gaben unser Auto ab und wollten gerade einchecken, als wir über die Lautsprecher ausgerufen wurden. Dann bekamen wir ein paar Auseinandersetzungen mit dem Flughafenpersonal, da unsere Fluggesellschaft unseren Flug überbucht hatte und wir somit nicht mitfliegen konnten. Wir wurden demnach über München umgebucht, sodass wir drei Stunden später als geplant endlich in Berlin landeten. Dieses Erlebnis war leicht stressig und unnötig für einen so schönen Urlaub. Denn die zwei Wochen an Bord waren echt toll, wir haben interessante Häfen angesteuert, tolle Leute kennengelernt und einmal mehr eine unvergessliche Zeit auf AIDA gehabt. 

Jenny

Donnerstag, 19. September 2013

Englandfahrt vom 01.09.2013 bis zum 05.09.2013

We´re so amused... 

Die Reise ging schon chaotisch los. Unsere liebste Karo hatte ihren Ausweis vergessen und musste dadurch noch einmal nach Hause. Somit mussten 50 weitere Schüler plus drei Lehrer und ein Busfahrer auf sie warten und unsere England-Tour begann schon mit einer halben Stunde Verspätung. Aber das war noch nicht einmal das eigentlich Problem. Unserer Reiseveranstalter hatte sich ein wenig mit dem Zeitplan verschätzt und so hatte unser Busfahrer überhaupt keine Chance uns rechtzeitig nach Zeebrügge in Belgien zur Fähre nach Hull in England zu bringen, wie es eigentlich geplant war. Also entwickelten unsere drei mitfahrenden Englischlehrer einen Notfallplan mit einer neuen Reiseroute. Dadurch wurde leider auch die englische Stadt York von unserem Reiseplan gestrichen.
Dafür verbrachten wir die erste Nacht in einem wunderschönen belgischen Städtchen namens Brügge. Abends unternahmen wir in einer kleinen Gruppe von sechs Leuten einen Spaziergang durch die Altstadt mit vielen bezaubernden Häuschen geschmückt mit bunten Lichtern. Besonders eindrucksvoll war ebenfalls der Marktplatz mit dem Rathaus und dem Belfried, also dem Glockenturm der Stadt. Auch in der Dunkelheit so viele schöne Ecken zu erkunden. Nachdem wir eine Weile gelaufen waren, entschieden wir den Rücktritt anzutreten. Jedoch hatten wir uns nachts in Brügge ein wenig verirrt und brauchten einige Zeit, bis wir das Hotel erreicht hatten. Doch da es so schön heißt: „Wer Erfahrungen machen will, muss Umwege gehen“ (Andrzej Szczypiorski), hab ich am Verlaufen ja sowieso stets meine Freude und so sahen wir auf unserem Weg noch ein bisschen mehr von den Kanälen, die die Stadt umgeben.

Am folgenden Tag erreichten wir die Fähre, nun allerdings von Calais in Frankreich aus, pünktlich. Diese brachte uns in knappen zwei Stunden Fahrt nach Dover, an der Küste Englands. Vom Schiff aus hatten wir einen guten Blick auf die Stadt und ebenfalls auf die Kreidefelsen.
Anschließend ging es mit dem Bus weiter nach Canterbury. Eine Stadt wie eine Filmkulisse. Voller Fachwerkhäuser, Pubs und einer eindrucksvollen Kathedrale mit einer mysteriösen Mordgeschichte. Wir bekamen eine kleine Stadtführung und etwas Zeit, um uns auf eigene Faust noch einen Eindruck von der Stadt zu verschaffen. So machten Anne und ich einen kleinen Stadtbummel und suchten auch den ein oder anderen süßen Laden auf.

Canterbury - Kathedrale
Später fuhren wir dann nach London, das Hauptziel unserer Reise. Bei der Ankunft am ersten Hotel gab es zunächst einige Probleme mit der Zimmerverteilung. Dies erwies sich später allerdings als unnötig, da alle Zimmer gleich eng, dreckig und hässlich waren. Um möglichst wenig Zeit im Hotel verbringen zu müssen, machten sich Tabitha und ich relativ schnell auf den Weg Englands Hauptstadt zu erkunden. So bekamen wir an dem Abend noch die Themse mit der London- und der beeindruckenden Towerbridge zusehen. Des Weiteren liefen wir am Tower of London und The Shard, welche bis Oktober 2012 das höchste Gebäude Europas darstellte, entlang.

London - Themse
London - Tower Bridge
Den Dienstag verbrachten wir komplett in Cambridge. Genauso stellt man sich eine typische englische Universitätsstadt vor. Dort nahmen Tabitha und ich einige College-Gebäude in Augenschein und schlenderten die meiste Zeit entspannt und bei Sonnenschein durch die Gassen, über den Markt und einen kleinen Park. Dabei sind wir eher zufällig auf den wundervollen Laden „Lilac Rose“ gestoßen, in dem wir wirklich alles hätten kaufen können – von Schmuck, über Bücher und Taschen bis hin zu zauberhaften Kleidern. Ich war selten so beeindruckt von einem Laden.
Cambridge - King´s College
Gegen Nachmittag fuhr der Bus uns zu unserer zweiten Unterkunft in London. Obwohl ich mir das Zimmer dort mit 14 anderen Mädels geteilt habe, war das Hotel deutlich geräumiger und hygienischer, sodass sich die meisten dort sehr wohlfühlten. Abends fand dann nur noch ein Gang zum Supermarkt und eine Quatschrunde in der Lobby des Hotels für mich statt.

Am nächsten Tag hatten wir nun endlich Gelegenheit London zu erkunden. Diese Freude wurde allerdings sehr schnell wieder durch eine Stadtführung in unserem Bus mit einer deutschen Stadtführerin mit schlechtem Englisch zerstört. Dabei haben wir mehr Autos und Luxusshops gezeigt bekommen, anstatt der touristischen Attraktionen und ich habe auch nie das gesehen, worüber die nette Frau gerade gesprochen hat bzw. sie hat nie über die Dinge gesprochen, die ich gerade gesehen habe. Also entschieden Tabitha, Sophie und ich uns dafür, anschließend selbst noch einmal die hauptsächlichen Sehenswürdigkeiten zu erlaufen. So gingen wir (Tabitha übrigens nur mit einem Schuh…) neun Stunden lang durch die gesamte Innenstadt. Dabei besuchten wir den BigBen und Westminster Abbey von außen, fuhren wir mit dem Riesenrad London Eye, liefen über die Millennium Bridge zur St. Pauls Cathedral und begegneten dabei einem kleinen niedlichen singenden und Gitarre spielenden Jungen während er gerade ein Video von sich für Youtube drehen ließ sowie einem Mann, der die Welt bereist und überall die auf der Straße klebenden Kaugummis anmalt. Zudem stiegen wir die 311 Stufen des Monuments hinauf und wieder hinab, um einen Ausblick über die Stadt zu haben, und bekamen somit auch noch einmal einen Blick auf die Tower Bridge. Auf unserem Rückweg nahmen wir den Leadenhall Market sowie den Covent Garden auf dem Weg zum Picadilly Circus mit. Dort hielten wir uns eine Weile im M&M-Shop auf, bevor wir weiter gingen zum Buckingham Palace. Zwischendurch legten wir ein paar kleine Pausen ein, beispielsweise im St. James Park ein. Abends liefen wir noch ein Stück auf der Oxford-Street, auf welcher die Hälfte unserer Reisegruppe den gesamten Tag mit Shoppen verbracht hatte. Mit der Underground ging es dann zurück zum Hotel am äußersten Rand der Stadt. Dort waren wir allerdings auch sehr erschöpft, sodass wir nach diesem ausgeuferten Spaziergang nur noch ein paar Stunden in der Lobby saßen.

London - London Eye
London - St. Pauls Cathedral
London - Picadilly Circus
London - Buckingham Palace
Am Donnerstag mussten wir dann schon wieder unsere Rückreise antreten. So fuhren wir mit dem Bus wieder nach Dover und die Fähre setzte uns über nach Calais. Am Morgen des nächsten Tages erreichten wir wieder Bernau.

Insgesamt war es eine schöne Reise und mir hat besonders gefallen, dass wir auch kleine Städte wie Brügge und Cambridge besuchten. Allerdings habe ich auch feststellen müssen, dass Vorstellungen vom Reisen sehr variieren können. ;)

Jenny
                                                                                                                     

Freitag, 2. August 2013

Von Seehunden und Schweden, wie aus dem Bilderbuch!


Sommerreise auf der Thor Heyerdahl - Teil 2 (07.07. - 09.07.2013)


Nach dem Auslaufen aus Göteborg am nächsten Morgen, konnten wir erstmals die schwedische Schönheit der Schären erkennen! Wir haben uns den ganzen Tag durch die Schären geschlengelt und sind am Nachmittag in einer traumhaften Bucht, umringt von Steinen, vor Anker gegangen.
Mit den Dinghis (Beibooten) konnten wir an Land paddeln, die Schären erkunden (mit freilaufenden Kühen), baden gehen und einfach nur die Natur Schweden‘s genießen. Das Wetter dafür war perfekt! Am Abend haben wir den selbstkonstruierten Grill angeschmissen und die Sonne hinter den Schären verschwinden sehen. Ein richtig kitschiger Sonnenuntergang. So richtig dunkel wurde es übrigens nie, da wir doch schon recht nördlich waren. Wie an vielen Abenden auf der Thor wird natürlich noch Wizard gezockt. 
Inzwischen war die Hälfte der Reise schon rum. So schnell wie die Zeit auf der Thor vorbei  geht, kann man gar nicht gucken. Aus anfangs “fremden“ Leuten, werden Freunde, der Bordalltag spielt sich immer mehr ein und Motivation, sowie der Spaß hören einfach nicht auf!

Auf der weiteren Planung stand, bei einer anderen netten Stadt vorbeizuschauen. Neues Ziel war Marstrand. Ein beschauliches Städtchen auf zwei Schäreninsel verteilt, auch als Seglermetropole bekannt. Zudem sollte ein kleines Stückchen außerhalb der Schären eine leichte Windbrise wehen, die uns möglicherweise ein paar Segelstunden bescheren könnte! Am Vormittag hatte ich noch Backschaft. Also ging der Tag für mich auch schon um 06:00 Uhr los und da Seemannssontag war, hieß es ein besonders leckeres Frühstück bzw. Mittag für die hungrige Meute zu zaubern. Das Frühstück war schnell gemacht. Obligatorischer Obstsalat, endlich wieder Nutella und als „Extra“ gekochte Eier in drei Härtestufen (obwohl ich glaube es waren ein paar mehr, aber wen kümmert das). Nachdem alle zufrieden waren musste abgeräumt, abgewaschen und das Mittag vorbereitet werden. Ein Braten sollte bei allen den Hunger stillen. Jedoch hat man uns nicht gesagt, wie viel Wind es überhaupt geben sollte. Schon kurz darauf ging das Geschaukel los und in der Kombüse gab es einen regen Wechsel aus Leuten, die sich in die Küche trauten, ohne gleich wieder über der Reling hängen zu müssen... Der Geruch von Essen und das Schaukeln ist eine ganz fiese Kombination, das muss auch ich zugeben. Ich musste auch öfter mal frische Luft schnappen. Trotzdem wurden alle Segel regelrecht hochgerissen und auch wenn der Effekt nicht allzu groß war, da der Wind nicht aus der perfekten Richtung kam und man wieder die Segel nicht besser hätte richten können, waren wir froh ein wenig richtige Seeluft schnuppern zu können. Dank der vielen Helfer haben wir es geschafft den Braten zu vollenden und ein anscheinend sehr leckeres Essen gekocht zu haben, denn der Nachschlag war sehr gefragt. An dieser Stelle wäre die Backschaft eigentlich zu Ende, aber wenn Johanne, Giulia und Nils Backschaft haben, diese zum Kaffee leckeres Eis machen wollen, muss man einfach mithelfen :) Dazu hatte sich auch der Wellengang wieder beruhigt, wir waren innerhalb des Schärengebiets und Marstrand nicht mehr weit. Es kam mir so vor als wären wir noch dichter an den großen Felsen vorbei gefahren, als sonst. So übernahm der Kapitän höchstpersönlich zeitweise das Steuer, da es wirklich nur ein paar Meter Abstand zum nächsten Felsen war. Etwas größere Schären waren auch bewohnt. Mal mit drei Häusern, mal mit zehn oder auch ein kleines Dörfchen. So ein Leben auf einer Schäre könnte ich mir auch ziemlich gut vorstellen... Weitere Bewohner von Schären sind Seehunde. Diese liegen einfach nur da und sonnen sich. Die sind sooo süß und der Anblick war schon sehr beeindruckend! 
Am Nachmittag gab es dann also Eis. Dafür haben wir heiße Himbeeren und  karamellisiertes Krokant gemacht und es gab zur weiteren Auswahl Streusel, Schokosoße,  Sahne, Nüsse... Die Aktion war echt lustig: an dem einen Bulleye wurde die Bestellung aufgenommen, heißt Schokieis oder Erdbeereis oder einfach beides und welche sogenannten „Toppings“ man wollte (sie hangen extra draußen noch einmal für jeden dran) und am anderen Bulleye war dann die Ausgabe. In der Kombüse hatten wir schon unseren Spaß! Ich glaube es gab keinen, dem das nicht geschmeckt hat! 

Zurück zum Reiseverlauf. Der Yachthafen in Marstrand ist riesig, aber für unsere 50m lange Thor ist da kein Platz. Aus diesem Grund haben wir vorerst geankert und das Dinghi ist nach Marstrand gefahren und hat die Lage ausgescheckt, ob es einen freien Anlieger für uns gibt. Wir hatten in der Zwischenzeit die Möglichkeit, erneut eine Schäre zu erkunden. Unser Plan ging nicht auf und in Marstrand war vorerst kein Platz für uns. Aber am nächsten Tag konnten wir gegen Nachmittag einlaufen. So haben wir den Abend in Ruhe ausklingen lassen und auch die Ankerwache von 00:02 bis 00:04 Uhr ging recht schnell vorüber. Am nächsten Tag haben wir uns wieder den Weg durch die immer noch sehr beeindruckende Schärenwelt gebahnt. An diesem Tag hatte ich in der Wache zum ersten Mal die Maschinenrunde allein gemacht! Darauf war ich sehr stolz. Ich war nun schon so oft auf der Thor, aber das bin ich bisher immer gekonnt umgangen. In der Maschine ist es sehr warm, sehr laut und es riecht nach Öl. Dazu soll man noch an den sich bewegenden Teilen arbeiten... gar nicht mein Ding! In unserer Wachzeit sind wir dann  später auch noch in Marstrand eingelaufen. Der erste Eindruck war, wie Schweden aus dem Bilderbuch. Viele bunte Holzhäuser, weiter oben gelegen eine Burg und davor ein imposanter Yachthafen. Wir haben auf der gegenüberliegenden Seite des Yachthafens, also auf der anderen Schäreninsel von Marstrand angelegt. Da war genau Platz für zwei größere Schiffe. Das andere Schiff war eine Riesen-Motor-Yacht. Prolliger ging es gar nicht. Giulia und ich wurden jedenfalls schon vorher mit dem Dinghi an Land abgesetzt, um die Leinen anzunehmen. Beim Anlegen hat der Eigner der Yacht auch mal über sein Boot geschaut, dass es auch ja keine Schramme abbekommt. :D Nachdem aber erstmal alles gut geklappt hat, gab‘s Pudding zum Kaffee mit leckerem Obst (und natürlich Äpfel aus Neuseeland). In der Zwischenzeit kam so ein Hafenmann von Marstrand vorbei, der uns sagte, dass der Anliegeplatz noch heute gebraucht werden würde und wir da nicht hätten bleiben können. So hieß es kurz nach dem Essen, wieder ablegen. Schönes Ding. Und das hätte den auch nicht früher einfallen können. Erst gegen sechs Uhr haben wir dann kurz vor Marstrand den Anker fallen lassen und über einen stündlichen Dinghi-Shuttle konnten wir an Land gehen. Und das taten wir auch. Wir sind ein wenig durch den Stadtteil geschlendert, haben uns in den kleinen Läden umgeschaut und natürlich Süßigkeiten gekauft. Als langsam die Sonne unterging sind wir zurück auf die Thor, da wir noch Abendbrot mitessen wollten und wir die andere Hälfte der Insel mit Felsen und Badebuchten auch noch am nächsten Tag bestaunen konnten. Auf der Thor waren nicht viele, deswegen war es ein sehr ruhiges und wirklich sehr leckeres Abendessen an Deck mit wunderschönen Sonnenuntergang! Ich fand es gar nicht so schlecht, dass wir ankerten, denn so hatte man einen perfekten Blick auf die gesamte Insel. Am Abend haben wir in kleiner Runde dagesessen und uns unterhalten.
Gut ausgeschlafen sind wir am nächsten Tag, immer noch mit Sonnenschein, auf ein neues, rüber an Land gefahren. Ein leckeres Eis nach dem Frühstück....was gibt es besseres. Vollkommen gestärkt sind wir dann ein wenig am Wasser entlanggegangen und sind über die großen Felsen balanciert. Es war echt total warm und ich hab mich geärgert, dass ich meine Badesachen nicht mit hatte, denn in den kleinen Buchten haben immer wieder mal welche gebadet. Aber der Blick von höheren Felsen über das Wasser war echt wie im Film! Da uns die Zeit ein wenig drängte sind wir auf der Hälfte des Weges quer über die Insel zurück gegangen. Dabei haben wir noch die Burg von außen gesichtet und noch einen weiteren Blick von oben über die bunten Häuser von Marstrand bekommen. Nach einem letzten Einkauf der lebenswichtigen Lebensmitteln (Schoki!) ging es per Dinghi wieder zurück. Schon nach dem Mittag sollte es weitergehen. Unser nächstes Ziel war schon wieder Kiel. 

Laura



Letzter Blick auf Göteborg beim Auslaufen... 
Die Thor in der traumhaften Bucht!

Mit meinem rechten Schuh bin ich in etwas sumpfigen stecken geblieben :D 

Wir Segeln!!!

Vielleicht nicht unbedingt zu sehen, aber auf den Steinen liegen Robben! (auch nicht unbedingt zu sehen, aber ich steh am Ruder) (Foto: Caro)

Hier noch einmal richtig. Unglaublich süß!  (Foto: Sven)

Marstrand beim Einlaufen.

Die Thor dann doch vor Anker!

Der Sonnenuntergang war noch 100x schöner in Echt!

Ein Eis am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen :) 

Bei unserem Rundgang um die Insel.

Wie im Märchen...

Die Burg!

Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr hinten im Wasser die Thor (mit den drei Masten ;D)! 



Saying Goodbye…

Kanada Teil 8 / 29.07. – 31.07.2013

Calgary – eine wundersame Stadt

Nachdem wir den Sonntag damit verbracht hatten, Fotos auszutauschen, uns auszuruhen und den letzten Film zu Ende zu gucken, bekam ich am Montag mehr und mehr eine deprimierende Stimmung. Es war Zeit zu Packen und so verbrachte ich den halben Tag verzweifelt damit, die ganzen Geschenke der vielen neuen Freunde in meinen Koffer zu bekommen, ohne meine Klamotten draußen lassen zu müssen. Caren hatte sich den Tag freigenommen und Marc arbeitet ja sowieso von zu Hause aus. So haben wir versucht, meinen letzten Tag zusammen noch halbwegs zu genießen. Zum Nachmittag hin fuhren wir nach Downtown, aßen ein letztes Mal im Baraka und besuchten anschließend die JackSingerHall, die Konzerthalle des Calgary Philharmonic Orchestras. Alex hatte uns Samstagabend ja eingeladen, ihn einmal bei der Arbeit zu besuchen. So konnten wir dem Paukenspieler dabei zusehen und auch helfen, wie er seine Pauken reinigt, bevor er uns durch das Gebäude führte. Bei dieser kleinen Privattour liefen wir u.a. einmal quer über die große Bühne und warfen einen Blick in die Backstage- bzw. Vorbereitungsräume der Musiker. Im Aufbewahrungsraum der Schlaginstrumente, welcher auch zeitgleich Alex Trainingsraum ist, durften wir sogar mit brandneuen Sticks auf einer seiner original Pauken (versuchen zu) spielen, was eine mega große Ehre war. Danach fuhren Caren, Marc und ich wieder nach Cochrane und machten ein schönes und lustiges Abschiedsabendessen mit Burgern, Sekt und Eis und einem bösen Grill, der Carens Finger verbrannt hat.
Am nächsten Morgen konnte ich nochmals schön ausschlafen, während Caren im Tower wieder ohne mich und Marc von zu Hause aus arbeiten musste. Ich habe in der Zeit es auf irgendeine nicht nachvollziehbare Weise geschafft, alles in meinem Gepäck zu verstauen, sodass es auch noch zu ging und sogar unter 23 kg Gewicht blieb. Ein Erfolgserlebnis! Mittags fuhren Marc und ich noch einmal in das Zentrum Cochranes zum Suppe-Essen, bevor wir uns samt meiner gesamten Habseligkeiten auf den Weg nach Calgary machten. So holten wir Caren von der Arbeit ab und ich hatte noch einmal Gelegenheit mich von Ann und Larissa, einer Mitarbeiterin vom Tower, zu verabschieden. Außerdem hielten wir noch kurz bei Alex, bevor wir zum Flughafen fuhren. Dort saßen wir noch ein wenig im Tim Hortons und besuchten auch das Visitor Information Centre des Airports. Zufällig hatte Erie gerade zu der Zeit Schicht, mit der ich mich vor der Parade am Anfang meiner Reise angefreundet hatte. Nachdem ich mich auch noch von ihr verabschiedet habe, begleiteten Marc und Caren mich noch bis zur Sicherheitskontrolle. Dort war es dann aber auch Zeit für sie Tschüss zu sagen, was uns allen drei sichtlich schwer fiel. Kurz darauf befand ich mich auch schon im Flieger über den Dächern der Stadt, in der ich vier so wundervolle und unvergessliche Wochen erlebt hatte. Und alles, was mir blieb, waren die die vielen, überwältigenden Erinnerungen und die Hoffnung und Überzeugung auf ein Wiederkommen.

Jenny