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Freitag, 25. Dezember 2015

Urlaub mit der ganzen Familie auf der Thor

13.09. - 19.09.2015


Kiel -Æerøskøbing - Marstal - Als - Kiel




Ich war mal wieder Segeln, was ja nichts großartiges neues ist, aber dieses mal inklusive der gesamten Familie und mit Reiseschwester Franzi! Auf unserem einwöchigem Trip auf der „Thor Heyerdahl“ habe ich ihnen dann mal gezeigt, was ich auf dem Schiff, seit mittlerweile vier Jahren, eigentlich so treibe. Alle mussten mit ran beim Segel setzten, Wache gehen, backschaften sowie dem obligatorischen Reinschiff. Wettertechnisch hatten wir so gut wie alles dabei: Sonne, eine kühle Brise, starken Regen, weniger starken Regen, herrliche Sonnenaufgänge und -untergänge, einen Regenbogen und natürlich auch ein kleinen Sturm, wobei fleißig von allen Seiten die Fische gefüttert wurden! Von Dänemark haben wir auch bisschen was zu sehen bekommen, wobei die kleine Stadt Ærøskøbing mit all den bunten und schiefen Häusern besonders schön anzusehen war, allerdings das Grillen im Regen in Marstal sicherlich auch bleibende Eindrücke hinterlassen hat. Am Ende halten alle stolz ihre Seemeilenbestätigungen von 130 Seemeilen in der Hand und haben mit Sicherheit eine andersartige, aber sehr abenteuerreichen Urlaubswoche hinter sich :)

Vor Dänemarks Küste
Mit der Reiseschwester Franzi :)
Alle fleißig am Arbeiten!
Gemeinsames Segel packen
Tägliche Besprechung
Papa fleißig am klar Deck machen
Alle zusammen am Klettern
Die drei Copis :)
Erkundung Æerøskøbing



Mit der Schwester :)


Das obligatorische Bild mit der Franzi





Laura













Sonntag, 20. Juli 2014

Eine erfolgreiche Segelsaison geht vorerst zu Ende…

Meine diesjährige Thor-Zeit neigt sich leider schon dem Ende. Fast einen Monat habe ich auf den verschiedensten Törns in diesem Jahr auf der Thor Heyerdahl verbracht. Mal mit mehr und mal mit weniger Wind, Flaute oder dem wohl bekannten Wind aus der falschen Richtung. Dennoch ein Hoch auf das sonnige Wetter und die daraus resultierende Zeit in meiner Hängematte. Jeder Törn war sehr lehrreich, stets ereignisreich und voller neuer Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen (auch hier mal mehr und mal weniger motiviert, wie ich feststellen musste). So hat es mich in der westlichen Ostsee drei Mal nach Marstal, einem kleinen Städtchen auf Ærø, verschlagen sowie nach Lyø, Sønderborg und Als. Besonders beeindruckend war dabei sicherlich der Als Sund und Als Fjord als märchenhafte Kulisse.





Jesper und die Thor 


Jede Reise hat da noch so ihre Highlights…zu erwähnen wäre da auf jeden Fall die Pancake-Kombüsenparty mit den weltbesten Pancake Kreationen (Schinken, Käse, Eis, Kirschen, Apfel, Zucker und Zimt, Sahne…), an dieser Stelle ein Dank an Imke :D (währenddessen lief übrigens gerade das legendäre Fußballspiel gegen Brasilien, aber ich glaube wir hatten genauso viel Spaß und Freude). Außerdem habe ich dieses Jahr zwei Mal miterlebt wie wir fast Vollzeug gesegelt sind (sogar mit Flieger, den wir mal aus seinem Winterschlaf geholt haben). Dieser Anblick ist natürlich immer eine Fotosafari wert und zum ersten Mal mit Jesper! Nach meinen letzten drei Törns kann ich ganz stolz verkünden, das ich meine bootsmännischen und auch technischen Fähigkeiten sehr verbessert habe, dank vieler lieber Menschen, die sich seeehr viel Zeit für mich genommen haben! Erneut ein Dank an dieser Stelle ;)



Und zu guter letzt noch die Rinderhackfleischaktion, welche ich wohl nicht so schnell vergessen werde! Aus heiterem Himmel aßen mehrere auf einem Jugendtörn angeblich kein Schweinefleisch, was nur sehr unpraktisch war, da für die geplante Bolognese nur gemischtes Hack an Bord war. Was für ein Drama… Da wir jedoch noch vor Anker lagen kam ein Schlaumann daher und meinte wir könnten doch noch schnell welches im Tante-Emma-Laden im Hafen besorgen. Diese Chance haben Kathrin, Maria und ich sofort ausgenutzt, um doch mal ganz allein mit dem Dinghi auf große Fahrt zu gehen. Und schwups durften wir drei mit dem Dinghi an Land fahren und das Rinderhack besorgen (welches übrigens letztendlich nicht im Tante-Emma-Laden gab und wir deshalb noch eine kleine Wanderung in die Innenstadt vornehmen muss…aber was tut man nicht alles fürs Rinderhack). Ja auch mit solchen Themen schlagen wir uns an Bord rum und das sind genau die Aktionen, die den normal klingenden Tagesablauf auf der Thor unvergesslich machen.


Fast hätte ich vergessen von dem unglaublich tollen Törn auf einer Yacht zu berichten, der natürlich genauso zu meinen diesjährigen Segelerfahrungen zählt! Zu acht (7 weitere Thorler) haben wir uns eine im IKEA-Stil eingerichtet hochmoderne 44-Fuß Yacht über Pfingsten gemietet (auch Jogurtbecher genannt). Es ist schon ein wenig ‚anderes Segeln‘ , aber es macht definitiv genauso viel Spaß! Bei Flaute waren wir einfach mitten auf der Ostsee baden, haben dabei den Rettungsring als Bananenboot genutzt und uns ziehen lassen. Mit ein wenig mehr Wind am Folgetag haben wir uns auf eine kleine Verfolgungsjagd aufgemacht und haben der Thor einen kleinen Besuch vor Ærø abgestattet. Um rechtzeitig wieder in Laboe festzumachen sind wir durch die Nacht wieder Richtung Süden gedümpelt, aber hatten einen unvergesslichen Sonnenuntergang sowie -aufgang und mit Schlafsack am Ruder stehen war schon schön. Am Montag hatten wir dann nochmal schönstes Segelwetter und so haben wir die letzten Stunden noch bestens ausgenutzt.

Spiegelglatte See...

...Zeit zum baden!


Ganz ohne Thor geht es eben doch nicht ;)

In den Sonnenaufgang segeln!
Insgesamt sind dieses Jahr über 500 Seemeilen zusammen gekommen und wer weiß, vielleicht finde ich mich ja schon bald auf einem neuseeländischen Segelschiff wieder… 

Laura

Samstag, 11. Januar 2014

Schweden und Dänemark

Sommerurlaub mit der Familie - 13.07. bis 27.07.2013


Da ich bekanntlich nicht der große Schreiber bin, versuche ich auf eine andere Art den Sommerurlaub mit der Familie festzuhalten!



Wie ihr auf der Karte vielleicht erahnen könnt, war ich zum einen in Dänemark und zum anderen in Südschweden. Zusammen mit meiner Familie und Freunden hatten wir in Dänemark ein traumhaft schönes Ferienhaus direkt am Wasser!



In Dänemark haben wir natürlich erst einmal Kopenhagen erkundet, sind Wandern gegangen und haben dabei eine der ältesten Eichen Europas gesehen (was für ein Erlebnis ;D), haben viele schöne Stunden am Strand verbracht zusammen mit meinem neuen Freund dem Drachen, haben die Heimatstadt Odense von Hans Christian Andersen besichtigt, einen Wikingerpark besucht und das Leben der Wikinger begutachtet, einen echt schicken Dom in Roskilde angesehen, haben viel dänisches Eis, sowie dänische Hot Dog‘s gegessen, hatten von der Stadt Helsingør einen Blick auf die schwedische Stadt Helsingborg geworfen, haben viele schöne Burgen und Schlösser angeschaut, Stockbrot und Marshmallows über unserem Hausgrill erwärmt und zum krönenden Abschluss hatten wir einen besonders schönen Tag im Tivoli, dem zweitältesten Vergnügungspark der Welt (dies ist wohl der längste Satz bzw. die längste Aufzählung meines Lebens :D). Da ich ziemlich fotografier-faul war, kommen jetzt nur ein „paar“ kleine Eindrücke von Dänemark:





Die alte Eiche ;)
Kopenhagen
Helsingør

Ich und mein Freund der Drachen!


 

Der Blick auf das Wasser vor unserem Haus
                                                           
                                    
                    Ich war auch dabei!
  

















In der zweiten Woche haben wir unser Ferienhaus am Wasser gegen ein neues mitten in der schwedischen Pampa eingetauscht. In einem kleinen Wäldchen, mitten in Südschweden, laut Wikipedia mit einer Einwohnerzahl von 116 Einwohnern , haben wir nicht weniger erlebt und gesehen als in Dänemark. Um erst einmal die schwedischen Tiere kennenzulernen haben wir einen Tierpark in Höör besucht (natürlich mit Elchen und einem ziemlich coolen Bären), außerdem haben wir uns in Landskrona eine Zitadelle angesehen, sind viele Stunden durch den beeindruckenden Nationalpark Söderasen gewandert, haben eine alte Schiffssetzung namens Ales Stenar nähe Ystad bestaunt, ein Kloster besucht, die freundliche Stadt Malmö besichtigt, sowie Kristianstad und die kleine Stadt Lund, waren baden an Åhus' Ostseeküste, haben eine Fledermaushöhle erkundet, welche sich als gigantisches unterirdisches Labyrinth offenbarte und zudem als Drehort des Filmes Ronja Räubertochter diente, dieses Mal die dänische Stadt Helsingør von der schwedischen Stadt Helsingborg aus beschaut und dort eine Hängematte gekauft und mein persönliches Highlight war der Leuchtturm Kullen auf einer Landzunge mit wunderschönem Ausblick auf das Meer! Um euch auch diese Erlebnisse noch ein wenig schmackhaft zu machen, hier ein „paar“ Bilder: 


 
Ein sitzender Bär :D
 




   



Die Tiere sind echt riesig!
  
Mit dem Schwesterchen auf Kullen
   
     Meine Hängematte im hauseigenen Wäldchen
 
             Helsingborg

  
Und natürlich Boot fahren! :)
        
Im Nationalpark Söderasen
                  
                   In der Nähe von Ystad






















Laura

(Aufgrund von technischen Problemen taucht der Artikel plötzlich wieder auf)

Freitag, 10. Januar 2014

Die letzte Seeluft...


Sommerreise auf der Thor Heyerdahl - Teil 3 (10.07. - 12.07.2013)



Ja man staune nicht schlecht, aber Laura macht sich im neuen Jahre noch an den letzten Teil ihrer Sommerreise von 2013. Es ist schon ziemlich beängstigend, wie viel man doch vergisst, wenn man nicht alles gleich niederschreibt, aber ich gebe mein Bestes, euch noch einen kleinen Eindruck vom Abschluss der Reise zu geben. In den letzten zwei Tagen haben wir noch einmal ordentlich Seeluft abbekommen. Schließlich mussten wir vom traumhaften Schweden wieder den ganzen Weg zurück, in das naturräumlich gesehen langweilige Deutschland. Bei meiner Wache am Tag haben wir so den letzten Blick auf die Schären bekommen. Als wir uns wieder auf dem offenem Meer befanden, hat man den Seegang schon ordentlich zu spüren bekommen. Nachdem ich halbwegs ausgeschlafen um 00:00 Uhr erneut zur Wache gekommen bin, hat es schon ziemlich ordentlich geschaukelt. Ich erinnere mich noch gut an die Arbeit an einem Segel am vorderen Teil des Schiffes und schwups wurde ich dort von einer Monsterwelle regelrecht angegriffen, aber der darauf folgende salzige Geschmack auf den Lippen hat dennoch was besonderes. Langsam aber sicher werde ich jedoch auch zum Fan von solchem Wetter und den Wellen! Dieses mulmige, flaue Gefühl im Magen vermittelt einem das echte „Seefahrerwetter“ und wenn man da nicht unbedingt die Fische füttert und noch einigermaßen schafft alle Aufgaben innerhalb der Wache zu bewältigen, ist man schon ziemlich stolz, wenn man um 04:00 Uhr morgens wieder in die Koje fallen kann und in den Schlaf geschaukelt wird.
Zum Glück konnten wir am nächsten Morgen bis kurz vor zehn schlafen und noch ein unglaublich leckeres Frühstück abfangen, da Seemannssonntag war! Zur Mittagszeit haben wir noch einen kleinen Zwischenstopp vor der Insel Anholt eingelegt, um Reparaturen zu tätigen, danach ging es aber schon gleich weiter. Nach dem Mittag hatte ich dann auch zum letzten Mal Backschaft für diese Reise, die jedoch auch nicht lange war, da das Kochteam für das bevorstehende Captain‘s Dinner den Kochlöffel schwingen wollte. Dafür ankerten wir vor Lyø, nachdem wir den kleinen Belt erneut durchfahren sind und noch den einen oder anderen Schweinswal sichten konnten. Auch hier hatten wir noch kurz Zeit das dänische Fleckchen zu erkunden, aber mir reichte der Blick auf das Land.

Die Thor vor Lyø! (Photo: Jörn)
Das Captain‘s Dinner wird sicherlich auch unvergesslich bleiben. Es gab nicht wie sonst ein überragendes 3-Gänge-Menü, sondern der Abend stand unter dem Motto „Kartoffelpuffer“, da unser Maschinist diese besonders gern hatte. Wie man erahnen kann, gab es selbst gemachte Kartoffelpuffer und diese bis zum umfallen mit ganz viel Apfelmus! :) Darüber hinaus gab es noch ein lustiges Unterhaltungsprogramm mit allerlei amüsanten Beiträgen bis in den späten Abend hinein. Sodass wir gegen 01:00 Uhr noch den Anker gehievt haben und wir dem deutschen Festland so immer näher kamen. Unsere Reise neigte sich dem Ende und am Vormittag des Folgetages haben wir dann auch schon in Kiel festgemacht... Es folgte das große Verabschieden und eh ich mich versah, saß ich schon wieder im Zug Richtung Heimat mit vielen schönen Erinnerungen im Hinterkopf. 


Laura



Reiseroute: Kiel - Göteborg - Klåverön - Härmanö - Marstrand - Anholt - Lyø - Kiel