Freitag, 10. Januar 2014

Our common journey 2013


Prag vom 21.11.2013 bis zum 24.11.2013

Nach vier Stunden Klausur Schreiben, ging es endlich mit dem Auto los nach Tschechien, wo wir abends noch ankamen. Unser Hotel war ein Flusskreuzfahrtsschiff, in dessen Kabinen wir übernachteten und von wo aus wir die vorbeischwimmenden Schwäne super beobachten konnten. Nach dem Ankommen und Einrichten machten wir gleich einen kleinen Spaziergang durch die nächtliche Altstadt von Prag. An der Moldau entlang gelangten wir zur Karlsbrücke und zum Altstädter Ring, wo wir die Astronomische Uhr zur vollen Stunde schlagen gesehen und gehört haben. Die Figuren wie der Sensenmann können allerdings auch etwas beängstigend und verstörend wirken. 

Auf der Kalrsbrücke

Altstädter Ring
Am Freitag entschieden wir uns dafür einen Spaziergang durch die gesamte Altstadt zu machen. Nachdem wir den idealen Fotoblick auf die Karlsbrücke gefunden hatten, ging es also erst einmal durch die kleinen bunten Gassen von Prag. Zuerst besuchten wir das Klementinum, worin die Nationalbibliothek enthalten ist. Allerdings waren wir dort ein wenig orientierungslos und hatten keine Ahnung wo es hinein geht. Dafür fanden wir einen schnieken Bücherturm. Als wir wieder am Altstädter Ring ankamen setzten wir uns zur Erholung in ein Cafe und es gab typisch tschechische Palatschinken und Apfelstrudel. Anschließend konnten wir also gut gestärkt unsere Tour fortsetzen und so liefen wir zum Pulverturm und dem daneben stehenden Jugendstil-Gemeindehaus. Gleich in der Nähe befand sich praktischer Weise auch ein Einkaufscenter. Außer ganz tollen Frozen Yoghurt konnte man dort allerdings nichts Kaufbares finden. Die Tschechen haben scheinbar ihren ganz eigenen Geschmack von Mode… Bei Anbruch der Dämmerung trafen wir schließlich auf dem Wenzelsplatz ein, an dessen Ende sich das Nationalmuseum und die Reiterstatue des Heiligen Wenzel von Böhmen befindet. Jedoch konnten wir auch dort keine Geschäfte zum Shoppen auftreiben, also schlenderten wir nur die Straße hinunter und wieder hinauf. Auf dem Rückweg zum Hotel liefen wir am Ufer der Kleinseite entlang und beobachteten dabei nochmal die Massen an Schwänen. Zum Abendbrot ging es in eine rustikale tschechische Gaststätte und anschließend noch in eine ähmmm…. Saufbar… Ja, so könnte man es glaube ich nennen… ^^ :D Vorbei am Tanzenden Haus liefen wir dann zum letzten Mal für diesen Tag zurück zum Boot.

Aussicht auf die Karlsbrücke und die Prager Burg
Am Samstag sind wir nicht weniger gelaufen als den Tag zuvor. Als Verpflegung kauften wir uns erst einmal eine Potato on a Stick. Unsere erste Station war dann die Prager Burg, welche die größte Burganlage der Welt ist und von wo man einen super Ausblick auf die gesamte Stadt hat. Allerdings muss man wirklich um einen Platz zum Fotos knipsen kämpfen, da sich dort besonders viele Touristen tummeln. Da es auf der Burganlage so einiges zu sehen gibt, besichtigten wir zunächst das Goldene Gässchen mit super süßen bunten kleinen Häuschen. Darin gibt es beispielsweise Ausstellungen von Ritterrüstungen und alten Gemächern, aber auch typische tschechische Lädchen. Danach war ein Besuch im barocken Königspalast an der Reihe. Eindrucksvoller war allerdings der Veitsdom mit seinen vielen bunten großen Kirchenfenstern, die die Laura für die Jenny natürlich alle fotografieren musste, weil sie einfach so wunderschön waren.  Zudem fanden wir dort eine sehr interessante Giraffenhose^^ :D Anschließend hatten wir uns eindeutig eine Pause verdient und verbrachten einige Zeit im wohl wunderschönsten Starbucks überhaupt mit der wohl besten Aussicht überhaupt. Nach dieser Erholung hatten wir genügend Kraft um zum Kloster Strahov zu laufen und von da aus noch den Aussichtsturm Petřín zu erreichen. Sportlich wie wir sind schafften wir auch noch die 299 Stufen auf den Turm hinauf, von wo man abermals einen guten Blick auf Prag hatte. Daneben fanden wir zufälliger Weise ein Spiegelkabinett, das wir gleich auch noch besucht haben. Von dort aus sind wir dann langsam wieder bei Dämmerung in die Innenstadt zurückgelaufen. Auf der Kleinseite aßen wir später noch Abendbrot, bevor wir an der Moldau entlang zurück zum Hotel gingen. 

Blick auf Prag vom Kloster
Den letzten Tag verbrachten wir nur noch damit eine kleine Runde durch die Innenstadt zu drehen und dabei uns das jüdische Viertel anzuschauen. Danach suchten wir noch ein paar alte Fußballstadien auf und anschließend ging es wieder zurück in die Heimat.

So haben wir ein wunderschönes Wochenende in der wunderschönen Stadt Prag erlebt und es damit doch noch geschafft im Jahr 2013 zusammen zu reisen.
Allerdings gibt es auch ein paar Dinge, die uns ziemlich außergewöhnlich und merkwürdig erschienen wie die Sprache und der Kleidungsstil der Tschechen. Aber wie man so schön sagt: Anderes Land, andere Sitten.

Laura & Jenny

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