19.02. – 24.02.2015 – Tag 162-167
Oamaru, Christchruch & Akaroa

Mein erster Stopp nach Dunedin war Oamaru, wo ich mal
wieder zwei Nächte in meinem Zelt verbracht habe. Die Stadt ist wirklich klein
und auch nicht unglaublich besonders. Allerdings leben an der Küste zwei
verschiedene Pinguinarten, die Zwergpinguine und die Gelbaugenpinguine. Ich
habe mir drei Stunden Zeit genommen und gewartet bis die Gelbaugenpinguine am
Abend aus dem Wasser gewatschelt kamen. Es ist nicht erlaubt an den Strand zu
gehen, wenn die Pinguine aus dem Wasser kommen, aber man kann sie von den
Klippen aus beobachten. Am Strand lagen außerdem mal wieder ganz faul die
Robben rum und haben ihr Leben gechillt. Am Ende konnte ich fünf Pinguine sichten.
Sie waren aus der Entfernung zwar ziemlich klein, aber ich habe sie watscheln
sehen! Wirklich zuckersüß, der eine ist auch noch hingefallen. Außerdem war ich
in Oamaru noch ein wenig um die Klippen herum wandern und habe das traumhafte
Wetter genossen!
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| Irgendeine beeindruckende Vogelkolonie |
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| Hafen von Oamaru |
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| Strand an dem die Gelbaugenpinguine wohnen |
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| Ein Gelbaugenpinguin! |
Zwei Tage später ging es dann weiter nach Christchurch.
Ich wurde von Peter und Connor mitgenommen, da mir mein Bus einfach zu spät
fuhr und die beiden da sowieso hingefahren sind. Sie haben mich direkt vor der
Haustür von Dominika und André, welche ich vom Arbeiten von Te Puke kenne,
abgesetzt, wo ich glücklicherweise wohnen konnte. Die beiden waren selber nicht
da, also habe ich mich am Nachmittag erstmal allein in die Stadt aufgemacht.
Christchurch wurde vom Erdbeben 2011 ziemlich stark zerstört und noch heute
kann man die Schäden in der Stadt erkennen. Überall Baustellen, Bauschutt wohin
man schaut sowie viele unbetretbare Gebäude inmitten der Stadt. Läden wurden
nun vorübergehend (vielleicht auch nicht mehr, ich weiß es nicht) in
Schiffscontainern untergebracht, was auch seinen Charme hatte.


Am nächsten Morgen bin ich zur „Banks Peninsula“, der Halbinsel
vor Christchruch, aufgebrochen. Mein erstes Mal alleine per Anhalter fahren!
Ich hatte mein Daumen ungelogen nur eine Sekunde draußen und schon hielt ein
Auto. John, ein älterer Mann, hatte mich mitgenommen und er war gerade auf dem
Weg zu einer Regatta vor Akaroa…was für ein Zufall! Ich hatte ihm von meinen
Segelerfahrungen berichtet und schwups saß ich kurz darauf mit sechs weiteren
Mitseglern auf einer Yacht, wo wir mit fünf weiteren Booten um die Wette
gefahren sind. Ich hatte den ganzen Tag ein dauerhaftes breites Grinsen auf dem
Gesicht und konnte gar nicht fassen, was ich mal wieder für ein Glück hatte.
Das Wetter war zwar nicht so pralle, aber die schöne Hügel- und Küstenlandschaft
hatte im Nebel eingehaucht auch etwas beeindruckendes. Ich fühlte mich super
aufgehoben und als dann auch noch Delfine um unser Boot schwammen war ich voll
mit außerordentlich abgefahrenen Eindrücken! Am nächsten Morgen hatte ich auch
noch das großartige Vergnügen mit den kleinsten Delphinen der Welt schwimmen zu
gehen, den Hector-Deplhinen. Auch an diesem Morgen war das Wetter sehr neblig
und das Wasser hingegen besonders klar, sodass man die Delphine schon aus dem
Boot heraus wunderbar sehen konnte, aber das führte wiederum dazu, dass sie zum
einen besonders schüchtern und zum anderen träge sind und nicht so verpielt.
Als wir (glücklicherweise waren wir nur zu viert) dann ins Wasser gehüpft sind
waren „nur“ drei Delphine um uns herum, was trotzdem ein wahnsinns Erlebnis
war! Am Nachmittag habe ich bei bestem Wetter noch eine kleine Wanderung
gemacht und mir die Banks Peninsula von oben angeschaut, wobei es entlang der
Küste ging und durch die Schafgehege…die habe nicht schlecht geguckt, als ich
mal vorbei geschaut habe! Zurück in Christchurch war ich erneut in der Stadt
und habe mir die typsichen Stadt-Sachen reingezogen und hatte noch einen
schönen Abend mit André und Dominika, die für mich gekocht haben.
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| Hector-Delfine!! |
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| Die Küste von Akaroa am Morgen |
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| Da haben die Schafe nicht schlecht geschaut, als ich durch ihre Lebenswelt gelaufen bin... |
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| Banks Peninsula bei schönem Wetter am Nachmittag |
Laura
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