Montag, 30. März 2015

Urlaub auf Samoaaa!

02.03. – 09.03.2015 – Tag 172-179


SAMOA (nicht Neuseeland)


Wir haben uns eine Woche Urlaub vom Urlaub gegönnt und sind nach Samoa geflogen! Als wir nach vier Stunden aus dem Flugzeug gestiegen sind hat uns sofort eine sehr schwüle Hitze umgeben und wir wurden mit samoanischen Gesängen freundlich begrüßt. Auf Samoa herrscht zurzeit Regenzeit, was wir natürlich auch gleich bei der Ankunft zu spüren bekommen haben. Unsere Unterkunft war in einer typisch samoanischen Hütte, genannt „Fale“, was ziemlich witzig war, da wir dies gar nicht wussten. Eine Fale besteht nur aus ein paar Balken mit einem Dach oben drauf und Wänden, die man, wenn man will, herunterlassen kann, also haben wir im Prinzip draußen geschlafen. Dennoch war das Hotel wirklich super und das Frühstück mit den verschiedensten Obstsorten wie z.B. Maracuja, Kokosnuss, Litschi, Papaya…einfach nur klasse!


Beim Start! Das müsste Waiheke-Island sein...
Im Hintergrund unsere Fale :)
Am ersten Tag haben wir Apia, die Hauptstadt Samoas, erkundet. Besonders beeindruckend  war der Markt, wo typisch samoanische Speisen verkauft wurden, an denen wir uns natürlich gleich mal probiert haben und einige leckere Sachen für uns entdeckt haben, nur meistens gar keinen Plan hatten, was wir da überhaupt gegessen haben, da es hier leider Verständigungsprobleme gab. 

Samoanischer Markt
Auf ganz Samoa gibt es unheimlich viele und schöne Kirchen!
An den kommenden beiden Tagen haben wir uns ein Auto geliehen und sind damit um die Insel gefahren und haben das wahre Paradies von Samoa entdeckt. Die Strände waren wirklich atemberaubend und ich war zum ersten Mal an einem kleinen Riff direkt am Strand schnorcheln und habe ein ganzes paar kleine bunte Fische sichten können, was wirklich abgefahren war. Dazu gab‘s natürlich gleich mal einen Sonnenbrand auf dem Rücken…


To Sua Ocean Trench

Typisch samoanische Häuser

Außerdem haben wir uns noch die kleine Insel „Manono“ angeschaut, wobei wir erstmal mit dem Bus zum Fähranleger fahren mussten, was schon ein Erlebnis für sich war! Dort angekommen ging es dann mit einem kleinen Klapper-Boot rüber ins nächste Paradies. Auf der Fähre haben wir eine samoanische Frau kennengelernt, die dort lebt und uns erstmal auf eine Kokosnuss und Litschis eingeladen hat und uns dann noch auf unserer Wanderung um die Insel begleitet hat und spannende Sachen erzählt hat. Die Umrundung dauerte ungefähr zwei Stunden und das ist bei den Temperaturen schon wirklich Höchstleistung, aber die war es wert, denn hier hat man vom samoanischen Leben noch einmal ein ganz anderen Eindruck bekommen und die Natur war auch umwerfend.

Samoanische Busbahnhof...Fahrpläne gibt es schonmal nicht.


Die freundliche Familie, die uns um die Insel geführt hat
Den Anderen Tag haben wir Gerhard (deutscher Ingenieur) im Hotel kennengelernt mit dem wir auch nochmal ein wenig im Auto um die Insel gefahren sind. Wir haben einen netten Strand gefunden, an dem auch gerade Einheimische verweilt haben. Franzi und Bella sind hier baden gegangen und die Kinder waren ganz hin und weg „Weiße“ in natura zu sehen und wollten die beiden gar nicht mehr loslassen.

Überall findet man Palmen und Bananen!
Franzi und Bella umringt von den Kids!
An unserem letzten Tag haben wir eine Schnorcheltour gemacht. Wir waren zu dritt allein mit Neill dem Schnorchelführer, der uns zuerst Wasserschildkröten gezeigt hat. Diese waren echt voll groß und super beeindruckend! Danach ging es an einem Riff ein wenig von einem einsamen Strand entfernt, mit Schnorchelausrüstung, bewaffnet ins Wasser. Ich musste feststellen, dass das unter dem Wasser sein nicht so mein Fall ist. Die Unterwasserwelt war zwar wahnsinnig schön mit all den bunten Fischen, aber so richtig wohl habe ich mich da unten nicht gefühlt und war nach 10 Minuten wieder aus dem Wasser. Bei einem weiteren Anlauf näher am Strand war es dann schon etwas besser. Bella, unsere angehende Meeresbiologin, war jedenfalls voll in ihrem Element und hat sogar einen kleinen ungefährlichen Hai sichten können. Alles in allem war es jedoch super cool!

Ganz schick mit Taucherbrille und Schrochel :D Ich bin vor Aufregung mit T-Shirt ins Wasser gesprungen...
Glücklich zurück auf dem Boot und im Hintergrund die nächste Regenfront!
Insgesamt war es eine wunderschöne Woche, in der wir wirklich ausreichend Kokosnüsse geschlürft/gegessen haben, in kristallklarem Wasser schnorcheln konnten, eine neue Kultur kennen lernen durften und einfach das andersartige Leben auf uns wirken lassen haben. Allerdings war das Klima für meinen Geschmack eindeutig zu heiß und schwül und ich bin wirklich froh wieder zurück in Neuseeland zu sein!




Laura

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