02.03. – 09.03.2015 – Tag 172-179
SAMOA (nicht
Neuseeland)

Wir haben uns eine Woche Urlaub
vom Urlaub gegönnt und sind nach Samoa geflogen! Als wir nach vier Stunden aus
dem Flugzeug gestiegen sind hat uns sofort eine sehr schwüle Hitze umgeben und
wir wurden mit samoanischen Gesängen freundlich begrüßt. Auf Samoa herrscht
zurzeit Regenzeit, was wir natürlich auch gleich bei der Ankunft zu spüren
bekommen haben. Unsere Unterkunft war in einer typisch samoanischen Hütte,
genannt „Fale“, was ziemlich witzig war, da wir dies gar nicht wussten. Eine
Fale besteht nur aus ein paar Balken mit einem Dach oben drauf und Wänden, die
man, wenn man will, herunterlassen kann, also haben wir im Prinzip draußen
geschlafen. Dennoch war das Hotel wirklich super und das Frühstück mit den
verschiedensten Obstsorten wie z.B. Maracuja, Kokosnuss, Litschi,
Papaya…einfach nur klasse!
 |
| Beim Start! Das müsste Waiheke-Island sein... |
 |
| Im Hintergrund unsere Fale :) |
Am ersten Tag haben wir Apia, die
Hauptstadt Samoas, erkundet. Besonders beeindruckend war der Markt, wo typisch samoanische Speisen
verkauft wurden, an denen wir uns natürlich gleich mal probiert haben und
einige leckere Sachen für uns entdeckt haben, nur meistens gar keinen Plan
hatten, was wir da überhaupt gegessen haben, da es hier leider
Verständigungsprobleme gab.
 |
| Samoanischer Markt |
 |
| Auf ganz Samoa gibt es unheimlich viele und schöne Kirchen! |
An den kommenden beiden Tagen haben wir uns ein
Auto geliehen und sind damit um die Insel gefahren und haben das wahre Paradies
von Samoa entdeckt. Die Strände waren wirklich atemberaubend und ich war zum
ersten Mal an einem kleinen Riff direkt am Strand schnorcheln und habe ein
ganzes paar kleine bunte Fische sichten können, was wirklich abgefahren war.
Dazu gab‘s natürlich gleich mal einen Sonnenbrand auf dem Rücken…
 |
| To Sua Ocean Trench |
 |
| Typisch samoanische Häuser |
Außerdem haben wir uns noch die
kleine Insel „Manono“ angeschaut, wobei wir erstmal mit dem Bus zum Fähranleger
fahren mussten, was schon ein Erlebnis für sich war! Dort angekommen ging es
dann mit einem kleinen Klapper-Boot rüber ins nächste Paradies. Auf der Fähre
haben wir eine samoanische Frau kennengelernt, die dort lebt und uns erstmal
auf eine Kokosnuss und Litschis eingeladen hat und uns dann noch auf unserer
Wanderung um die Insel begleitet hat und spannende Sachen erzählt hat. Die
Umrundung dauerte ungefähr zwei Stunden und das ist bei den Temperaturen schon
wirklich Höchstleistung, aber die war es wert, denn hier hat man vom
samoanischen Leben noch einmal ein ganz anderen Eindruck bekommen und die Natur
war auch umwerfend.
 |
| Samoanische Busbahnhof...Fahrpläne gibt es schonmal nicht. |
 |
| Die freundliche Familie, die uns um die Insel geführt hat |
Den Anderen Tag haben wir Gerhard (deutscher Ingenieur) im Hotel kennengelernt mit dem wir auch nochmal ein wenig im Auto um die Insel gefahren sind. Wir haben einen netten Strand gefunden, an dem auch gerade Einheimische verweilt haben. Franzi und Bella sind hier baden gegangen und die Kinder waren ganz hin und weg „Weiße“ in natura zu sehen und wollten die beiden gar nicht mehr loslassen.
 |
| Überall findet man Palmen und Bananen! |
 |
| Franzi und Bella umringt von den Kids! |
An unserem letzten Tag haben wir
eine Schnorcheltour gemacht. Wir waren zu dritt allein mit Neill dem
Schnorchelführer, der uns zuerst Wasserschildkröten gezeigt hat. Diese waren
echt voll groß und super beeindruckend! Danach ging es an einem Riff ein wenig
von einem einsamen Strand entfernt, mit Schnorchelausrüstung, bewaffnet ins
Wasser. Ich musste feststellen, dass das unter dem Wasser sein nicht so mein
Fall ist. Die Unterwasserwelt war zwar wahnsinnig schön mit all den bunten
Fischen, aber so richtig wohl habe ich mich da unten nicht gefühlt und war nach 10
Minuten wieder aus dem Wasser. Bei einem weiteren Anlauf näher am Strand war es
dann schon etwas besser. Bella, unsere angehende Meeresbiologin, war jedenfalls
voll in ihrem Element und hat sogar einen kleinen ungefährlichen Hai sichten
können. Alles in allem war es jedoch super cool!
 |
| Ganz schick mit Taucherbrille und Schrochel :D Ich bin vor Aufregung mit T-Shirt ins Wasser gesprungen... |
 |
| Glücklich zurück auf dem Boot und im Hintergrund die nächste Regenfront! |
Insgesamt war es eine
wunderschöne Woche, in der wir wirklich ausreichend Kokosnüsse
geschlürft/gegessen haben, in kristallklarem Wasser schnorcheln konnten, eine
neue Kultur kennen lernen durften und einfach das andersartige Leben auf uns
wirken lassen haben. Allerdings war das Klima für meinen Geschmack eindeutig zu
heiß und schwül und ich bin wirklich froh wieder zurück in Neuseeland zu sein!
Laura
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen