Mittwoch, 01.04.2015
| Abschiedsabend in Gastown |
Nun ist meine Zeit in Vancouver
auch schon wieder vorüber. Livia und Krischan sind gestern früh nach Toronto
geflogen. Nun scheint das Apartment einfach zu ruhig zu sein. Da ich heute noch
nach Chilliwack aufbreche, um dort die Gemeinschaft zu besuchen, lebt nun nur
noch Henrik in der Wohnung und findet hoffentlich einen neuen Mitbewohner. Am
Montagabend waren wir alle zusammen nochmals schön essen und haben eine Runde
durch das schöne Stadtviertel Gastown gedreht. Anschließend war es schon ein
wenig merkwürdig, sich zu verabschieden, obwohl man die Nacht über trotzdem
noch im gleichen Zimmer schläft, man sich früh morgens aber einfach nicht mehr
sehen wird. Da es mir nun wieder richtig gut geht, habe ich mir gestern in der
Stadt noch einen richtig schönen Tag gemacht. Ich bin durch die Straßen und an
den Schaufenstern vorbeigeschlendert und traf mich nachmittags noch mit Dana
von der Arbeit. Sie hatte ja ein paar Tage nach mir bei Jugo Juice angefangen,
allerdings schon nach einer Woche gekündigt, da es auch bei ihr einige Konflikte
mit anderen Mitarbeitern gab und sie sehr froh war, zu hören, dass es nicht nur
ihr so ging. Zusammen schauten wir uns im Kino dann noch den Film „Insurgent“
an, von dem wir beide super begeistert waren. Nun geht es nach einem schönen
Monat in der Großstadt wieder aufs Land.
Sonntag, 12.04.2015
In den letzten Wochen ist einfach
mal viel zu viel passiert und so versuche ich jetzt mal, das alles irgendwie
zusammenzufassen und auf den neuesten Stand zu kommen.
Die nächste Station meiner Reise
war also Chilliwack, eine kleine Stad anderthalb Stunden von Vancouver
entfernt. Dort habe ich fünf Tage bei der Gemeinschaft der Twelve Tribes
verbracht, die ich ja schon in Courtney auf Vancouver Island kennengelernt
hatte. In Chilliwack wohnte ich mit den Single Schwestern Dara, Alma und Yikah
zusammen. Dara ist 28 Jahre alt, kommt aus Grand Prarie und hat eine durchaus
gewöhnungsbedürftig übersprudelnde, aber sehr liebenswerte Art. (Die große)
Alma kommt von einer der kleinen Inseln zwischen Vancouver Island und dem
Festland, ist in den Staaten der Community beigetreten und nur zwei Jahre älter
als ich. Yikah ist schon 30, was man ihr wirklich nicht anmerkt, wohnt
eigentlich in der französischen Gemeinschaft und besucht für ein halbes Jahr
Kanada. Die kleine Alma ist für mich aus dem Zimmer für die Zeit ausgezogen,
wodurch ich mich wirklich schlecht fühlte. Jedoch ist das für die Leute aus der
Community normal und sie hat sich ehrlich gefreut, auch mal woanders schlafen
zu können und mich bei ihr aufzunehmen. Zwei ihrer Geschwister sind mir schon
in Courtney begegnet und sie hat mich an meinem ersten Tag erst einmal auf
einen Rundgang durch die Umgebung genommen.
| Meine Zimmergenossinen und Single Sisters |
Anschließend fand auch schon mein
erstes Gathering in Chilliwack statt. Der Raum bzw. Haus, in dem das morgen-
und abendliche Zusammentreffen stattfindet,
ist super gemütlich und eine Art runder Bungalow. Für mich war es nach den
anderthalb Monaten wieder richtig schön an einem Gathering teilzunehmen. Im
Vergleich zur anderen Community leben hier ungefähr doppelt so viele Menschen
und so gibt es auch viel mehr Musikanten, was zum gemeinsamen Singen und Tanzen
echt schön ist. Einer davon ist Uriah, der die Harfe und noch gefühlte tausend
andere Instrumente spielen kann und mit seiner Frau M´susa und ihren Kindern
Chavdalah, Dodova, Ben Chessed und Ruth aus der deutschen Gemeinschaft kommt.
Chavdalah ist die älteste Tochter und mir 17 Jahren schon in einer Wartezeit
mit einem Jungen aus Winnipeg, in der sie herausfinden, ob sie heiraten wollen.
Die kleine, siebenjährige Ruth war mir gegenüber anfangs richtig schüchtern und
wollte mich nach den paar Tagen kaum noch gehen lassen. Mit der Familie hatte
ich auch ausführliche Gespräche über die Situation der Gemeinschaft in
Deutschland, was für uns alle glaube ich wirklich wichtig war.
An meinem zweiten Tag in
Chilliwack habe ich das Yellow Deli kennengelernt. Das ist eine Art Café,
welches 24 Stunden lang offen hat. Für den Donnerstag habe ich dort mitgeholfen
und die Salate und Desserts zubereitet. Yikah hat mir alles erklärt und es hat
richtig Spaß gemacht mit ihr zusammenzuarbeiten. Dort gab es nicht so eine
furchtbare Hektik wie im Jugo Juice und alle haben Freude an dem, was sie tun.
Dazu gab es dann ein leckeres Mittag, bei dem ich die energiegeladene und strahlende
Yedidah etwas näher kennengelernt. Sie bildet mit ihrem Mann Yiphtach und den
drei Kindern die lebhafte, rotköpfige Familie der Farm. Vom und zur Arbeit geht
es mit einem der typischen, alten gelben Schulbusse. Die Atmosphäre im Deli
drinnen ist echt traumhaft schön. Es sieht aus wie in dem Café in Courtney,
aber unterscheidet sich so von allen anderen Cafés dieser Welt. So ist es
gerade zur Mittags- und Abendbrotszeit auch richtig gut besucht.
| Willkommen im Yellow Deli Chilliwack |
Ich hätte gerne auch noch den
nächsten Tag dort gearbeitet, allerdings war das der Freitag vor zwei komplett
arbeitsfreien Tagen und so wurde ich mehr in der Farmküche gebraucht. Das ganze
Essen für den Sabbath am Samstag und den High Sabbath am Sonntag musste
vorbereitet werden und dadurch waren Zavyth, Dara und ich tagsüber mit dem
Backen von Pfirsichkuchen, dem Stopfen von Eiern und dem Schneiden von Gemüse
beschäftigt. Am Freitagabend kamen dann wieder ein paar Gäste, um am Gathering
und der Feier zum Beginn des Sabbath teilzunehmen. Ich habe Kleidung von Alma
ausgeliehen bekommen und wir haben wieder sehr viel getanzt und einfach nur den
Abend genossen. Freitagabende in der Community sind einfach nur wundervoll und
jeder freut sich die ganze Woche lang auf die kleine Festrunde.
Der arbeitsfreie Samstag wurde
dann mit dem Essen des Sabbathpie begonnen. Nach diesem süßen Frühstück sind
wir fast alle zu einem Park in der Nähe gefahren (im tollen Schulbus natürlich)
und haben dort Volleyball gespielt. Natan, einer der Single Brothers, der
allerdings gerade seine Wartezeit mit Yikah begonnen hat, konnte uns sogar ein
wenig was beibringen und wir hatten alle großen Spaß, bis wir leider vom Platz
geschmissen wurden. Nachmittags wird am Sabbath normaler Weise ein wenig geschlafen,
da man ja jeden Tag schon um 6:00 Uhr früh aufstehen muss. Allerdings haben die
Männer den Gatheringraum für den Abend komplett umgestaltet, sodass alle bequem
und warm auf dem Boden sitzen konnten, und Alma und ich haben uns ein wenig um
die Dekoration gekümmert. Das hieß zunächst unzählige Servietten zu falten und
Massen an den schönsten bunten Blumen auf dem Grundstück zu finden und zu
pflücken. Dadurch hatten wir nur noch eine relativ kurze Ruhepause vor dem
Sabbathmal und dem Beginn von Pesach bzw. Passover and Days of unleavened bred,
was bei den Zwölf Stämmen anstelle von Ostern gefeiert wird.
| Ein bisschen Sport vor einer wundervollen Kulisse |
Normalerweise findet am
Samstagabend das Brechen des Brotes (breaking of bred) statt, an dem nur die „getauften“
Mitglieder teilnehmen dürfen. Da es aber zum Beginn des Pesach ein ganz
besonderer Anlass war, durften ausnahmsweise auch die Kinder und Gäste (ich war
der einzige Gast derzeit) dem beiwohnen. Das war ein ziemlich ungewöhnliches
Ereignis für mich und scheinbar auch für die anderen, da die meisten zuvor noch
nie dabei einen Gast in der Runde hatten. Das normale Gathering am Abend fand erst
einmaldraußen statt, da die Stühle alle für die Vorbereitung des Raumes raus
gestellt worden waren und das Wetter einfach super war. Trotzdem war es etwas
kühl, da die weiten Röcke natürlich doch etwas luftiger sind als meine gewohnte
Jeans. Anschließend ging es nach drinnen, wo Natan die Geschichte vom Tod
Yahshuas als Lamm vorgelesen und die Kinder mussten sie anschließend
wiedergeben. So wurde noch ein wenig über das Ereignis gesprochen, bevor das
hefefreie Brot hereingetragen wurde und Phineas und seine Söhne haben es empor
gehoben und alle haben gebetet. Dann wurde das Brot herumgereicht und jeder hat
sich ein Stück abgebrochen und gegessen. Ein paar leute meinten, ich solle auch
etwas davon essen und ein paar andere meinten, ich kann das auf gar keinen Fall
tun. Da das Brechen des Brotes für die Gemeinschaft eine sehr wichtige Rolle
spielt und ein Symbol dafür ist, das sie Yahshua ähnlicher werden, habe ich
schließlich darauf verzichtet und nur die leckere Suppe verzehrt. Im Anschluss
ging ein großes Weinglas durch die Runde, von dem jeder der Erwachsenen einen
Schluck trinken durfte. Dann knieten alle mit dem Kopf auf dem Boden und
beteten, was schon etwas außergewöhnlich war und ich so von der Gemeinschaft
auch noch nicht erlebt hatte. Auch das ausschreien zu ihrem Master nachdem sie
ein Lied gesungen hatten, war schon sehr extrem und religiös und ich war sehr
froh, dass Alma mir immer ein wenig im Voraus erzählt hatte, was passiert. Sonst
hätte ich mich sicher sehr erschrocken, als alle plötzlich durcheinander geschrien
haben. Dieses Erlebnis war für mich auf der einen Seite sehr intensiv und
überwältigend, aber auf der anderen dann doch auch einfach ein bisschen zu
viel. Definitiv war es aber eine große Ehre und sehr faszinierend, dabei sein
zu dürfen.
| Ein kleiner Eindruck vom Farmgelände |
Da es Passover war, war dann auch
der Sonntag wieder ein Sabbath und arbeitsfreier Tag. So habe ich den Vormittag
hauptsächlich mit den Kindern draußen verbracht, bevor wir nochmals zum
Volleyball spielen gefahren sind. Dieses Mal habe ich nicht mitgespielt,
sondern mich die meiste Zeit sehr intensiv mit M´susa unterhalten. Sie ist eine
so liebenswerte und sich kümmernde, aber gleichzeitig auch einfach am Leben
erfreute Frau. Ich liebe es, solche tiefen Gespräche mit den Leuten aus der
Gemeinschaft zu führen. Es fällt einem wirklich leichter, mit ihnen über
bestimmte ernste Themen zu reden, da die Kommunikation dort sowieso so groß
geschrieben wird und beim Gathering die leute sich eh untereinander mitteilen,
was sie denken und fühlen. Sehr inspirierende und fesselnde Gespräche hatte ich
auch fast täglich mit Gilah. Zuerst wirkte sie ein wenig zu spirituell, da sie
n ihrer Erzählweise einfach total aufgeht, aber ich habe die Zeit mir ihr immer
sehr genossen und wertgeschätzt, was für persönliche Geschichte sie mit mir
geteilt hat. Ihr kleiner Junge und die beiden kleinen Schwestern sind alle
super süß und haben definitiv die schönen großen Augen von ihrer Mama geerbt.
Ihr Mann hat mich ziemlich verwirrt, da er sich bei mir als Elahaf vorgestellt
hat, ihn allerdings alle Kepha nennen, wo es doch sowieso schon nicht gerade
einfach ist, sich all die Namen zu merken. Eine mir außerdem sehr wichtig
gewordenen Person ist Telah für mich, die immer ein offenes Ohr und ein
freudiges Lächeln für einen parat hat. Ihre Geschichte, in der sie durch das
Treffen auf die Gemeinschaft plötzlich wieder Vertrauen in Menschen gefunden
hat, hat mich sehr berührt. Hier lebt sie nun schon seit einigen Jahren mit
ihrem Mann, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen habe, und deren kleiner
Tochter Labenah. Ornan, der schon etwas älter ist und keine Familie in der
Gemeinschaft zu haben scheint, war der einzige, bei dem man gemerkt hat, dass
er mich aktiv versucht hat zum Beitritt zu überzeugen. Zwei Familien, die ich
erst einmal lernen musste zu unterscheiden waren Gada und Gidon mit ihren
beiden aufgeregten Töchtern und Zavyth und Chets Rishon mit ihrer Tochter und
dem Baby. In Chilliwack leben einfach mal so viel mehr Menschen und vor allem
mehr Kinder als in Courtney und das hat das Lernen der ganzen Namen nicht
gerade vereinfacht. Immerhin konnte ich an meinem letzten Tag auf der Farm alle
Namen der Erwachsenen und auch die meisten der Kleinen. Allerdings ist es nicht
sehr hilfreich, die ganzen Erlebnisse von dort so spät niederzuschreiben, da
ich einfach gefühlt schon wieder so viele vergessen habe und mir das wirklich
ein schlechtes Gewissen macht. Beispielsweise den von Phineas Frau, die mir bei
Breaking of Bred so vieles erklärt hat, wofür ich wirklich dankbar war. Phineas
scheint als einer der Älteren zu gelten und hat auch oft eine teilweise
leitende Rolle im Gathering vertreten. Seine Söhne Amatz und Galiah leben mit
ihnen in Chilliwack und sein dritter Sohn Elionah lebt mit seiner Frau Hannah,
Sohn Alahaf und Tochter Sarah in Courtney. An dem Tag nach meiner Ankunft dort
musste seine Familie allerdings für ein paar Tage nach Victoria fahren und so
hatte ich sie nur kurz kennenlernen können. Dafür haben sie an dem Wochenende
Chilliwack besucht und die kleine Sarah abgeholt, die eine Weile bei ihren
Großeltern gelebt hat. Es war echt schön für mich, dass auch jemand von der
Gemeinschaft in Courtney da war und ich die Chance hatte, die schwangere Hannah
auch ein wenig besser kennenzulernen. Eine weitere große Familie in der
Community in Chilliwack bilden Shoshana und Yonadab mit ihren beiden Söhnen
Oseh und Ethan und zwei weiteren Kindern, die nun schon in anderen
Gemeinschaften leben. Mit dieser Familie hatte ich nicht so viel zu tun wie mit
den meisten anderen, aber es war einfach beeindruckend, wie Oseh mit 14 Jahren
mal eben in der Lage ist, die Küche des Delis alleine zu schmeißen und wie
Etahn einfach mal aussieht, als wäre er 27 und nicht zehn Jahre jünger. Die
Kinder von der Farm wirken sowieso alle älter und erwachsener, da sie durch den
Hausunterricht mit ganz anderen Verantwortungen aufgewachsen sind als ich es
bin. In Chilliwack habe ich übrigens auch die Mutter von Abenah aus Courtney
kennengelernt und abgesehen von Natan, der eine Zeit in einer Gemeinschaft auf
einem Segelschiff verbracht hat, leben noch die Single Brothers Shama, Mahyr
und Benyamin auf der Farm. Das waren einfach so unglaublich viele Leute und
obwohl ich nur fünf Tage hatte, um sie kennenzulernen, haben sie mir alle
inspirierende und unvergessliche Erlebnisse und Erinnerungen mit auf den Weg
gegeben.
| Eine sehr, sehr große Familie |
Nach dem Volleyball am Sonntag
hat Yikah mich mit zu den Ziegen genommen und anschließend konnten wir endlich
etwa Schlaf am Sabbath nachholen. Nach drei Stunden Mittagsschlaf stand dann
schon mein letztes Abendgathering für den Aufenthalt auf der Farm an, bei dem
wir nochmal total viel getanzt haben. Vor
dem Schlafengehen haben wir einfach noch unendlich lange gequatscht und Dara
war ganz aufgeregt am überlegen, was sie für mein letztes Frühstück in der
Community am nächsten Morgen zaubert. So kamen wir am Montag etwas später zum
gathering, da ich unbedingt die „Popovers“ sehen sollte. Bevor ich mich
schließlich verabschiedet habe und gefahren bin, hatten die Frauen in einem
Womens Meetingdie Aufgaben für die nächste Woche geplant, da diese durch
Passover etwas anders als normaler Weise ablaufen wird und auch das Deli
geschlossen ist. Da einige Leute dort dennoch aufgerääumt und ein paar Arbeiten
im Laden erledigt haben, bin ich auch noch dahin gefahren, um Tschüss zu sagen.
Von Chadasha, die meist den Laden besetzt, habe ich noch reichlich Verpflegung
mitbekommen und alle kamen noch einmal nach draußen und haben gewinkt, als ich
vom Hof gefahren bin.
So ging es wieder für einen Tag
nach Vancouver. Eigentlich hatten Dana und ich vor, noch etwas gemeinsam zu
unternehmen, aber das musste spontan leider doch ausfallen. Dafür habe ich
Henrik unerwarteter Weise noch einmal wieder gesehen. Damit hatte ich gar nicht
gerechnet, weil er meinte, er wäre noch auf seinem Trip nach Banff, wenn ich
wiederkomme und er hatte nicht mehr ganz auf dem Plan, dass ich nochmals am
Montag vorbeischaue. Allerdings waren wir immer kurz in der Wohnung, wenn der jeweils
andere nicht da war und so haben wir uns beide über jede Veränderung doch etwas
erschrocken und gewundert, bis wir schließlich beide zeitgleich anwesend waren.
Da ich am Nachmittag noch Zeit hatte und das Wetter super war, machte ich einen
ausgiebigen Spaziergang über die Granville bridge und hatte einen super
Ausblick auf die Stadt, das Wasser und Granville Island. Am Dienstag ist zum
Glück auch noch mein Osterpaket von zu Hause direkt vor meiner Abfahrt
angekommen und ich bin nochmal bei Rose, ihrer Mutter und Joy vorbeigefahren,
um mich zu verabschieden, bevor es weiter geht.
Jenny
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